Heilbronn treibt KI voran – neue Universität könnte Schlagkraft erhöhen
Der CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel fordert wiederholt eine zehnte Landesuniversität mit dem Schwerpunkt Künstliche Intelligenz. Ein Favorit ist natürlich Heilbronn.
Das Land hat Künstliche Intelligenz (KI) auf dem Schirm. Und gerade Heilbronn prescht mit dem Ipai nach vorn, dank riesiger Finanzspritze der Dieter-Schwarz-Stiftung und der Schwarz-Gruppe mit Lidl und Kaufland. Weitaus mehr Ebenen in der Region entwickeln aber Anwendungen rund um KI.
Die Hochschule Heilbronn forscht in diesem Feld seit einigen Jahren. Neue Akteure wie die Technische Universität München und bald die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich bringen zusätzliches Tempo rein. Ein Landesgraduiertenzentrum für KI kommt ebenfalls in die Stadt auf den Bildungscampus. Die Forschung ist umfassend, auch an anderen Stellen im Land.
Uni-Standort in Heilbronn muss KI-Angebote unter einem Dach zusammenfassen
Das allein reicht aber oft nicht aus, um Wissenschaftler aus dem Ausland für Baden-Württemberg zu gewinnen. Für viele zählt oft nur der richtige Titel: Da kann eine KI-Universität zum ausschlaggebenden Argument werden. Eine solche wissenschaftliche Einrichtung kostet Geld, aufgrund der Vielzahl an Akteuren ist Heilbronn Top-Kandidat dafür – sollte es nach den Landtagswahlen tatsächlich zu einer Gründung kommen.
Ziel muss es an einem Uni-Standort Heilbronn sein, die KI-Angebote unter einem Dach zusammenzufassen. So können alle noch schlagkräftiger werden und ein größeres Gewicht auf der Landkarte erhalten. Das wird vermutlich die größte Herausforderung sein.
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