Tablets für alle Heilbronner Schüler: So teuer ist die Bildungsoffensive wirklich
Schüler an staatlichen Schulen in Heilbronn werden mit Tablets ausgestattet, fast 10.000 Geräte sind schon verteilt. OB Harry Mergel spricht erstmals Klartext zu den Kosten, die sich Stadt und Dieter-Schwarz-Stiftung teilen.
Tablets sollen für mehr Chancengleichheit an Heilbronner Schulen sorgen: Vom Erstklässler bis zum Abiturienten kann jeder ein iPad erhalten, sofern die Schule in städtischer Trägerschaft ist und die Teilnahme am Projekt beantragt.
Tablets für Schüler: Heilbronn verteilt bis zu 20.000 iPads
Bislang sind 9300 Geräte verteilt, 220 kommen bis Ende des Schuljahres hinzu. Die Schulen handhaben die Benutzung unterschiedlich, zum Teil dürfen die Schüler ihre Geräte mit nach Hause nehmen, andere beschränken die Nutzung auf den Unterricht. Jugendschutzfilter sollen vor Missbrauch schützen.
Beim Bürgerinformationsabend am Dienstag in der Harmonie hat sich OB Harry Mergel erstmals zu den Kosten geäußert. Demnach kostet die Digitaloffensive 50 Millionen Euro, die Hälfte kommt von der Dieter-Schwarz-Stiftung, die andere „aus der Kämmerei“, so Mergel, also aus dem Stadthaushalt.
iPads für Heilbronner Schüler: Bis 2030 werden 20.000 Geräte verteilt
In diesem Betrag stecken neben den Anschaffungskosten noch weitere Posten. Laut Stadt bezieht sich der Anteil der Stiftung vor allem auf die Endgeräte, während die Stadt für die Verteilung, Infrastruktur, Verkabelung und Präsentationstechnik aufkommt. Bis zu 20.000 Geräte sollen bis 2030 an Schüler ausgegeben werden.
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