Stadt Heilbronn erhöht Hundesteuer – so teuer wird es
Der Gemeinderat der Stadt Heilbronn hat in seiner jüngsten Sitzung die Erhöhung der Hundesteuer beschlossen. Welche Hunde betroffen sind und was sie künftig kosten.
Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 26. März beschlossen, die Hundesteuer zu erhöhen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Heilbronn hervor.
Hundesteuer in Heilbronn wird zum 1. Januar 2027 erhöht
Demnach wird die Steuer zum 1. Januar 2027 für Ersthunde, weitere Hunde und gefährliche Hunde beziehungsweise Kampfhunde erhöht. Am deutlichsten fällt die Erhöhung bei letzteren aus. Dort lag Heilbronn laut Pressemeldung einerseits deutlich unter dem Landesdurchschnitt, andererseits will die Stadt damit eine Lenkungswirkung erreichen und die Haltung der Hunde eindämmen.

Im nächsten Jahr ändert sich der Steuersatz wie folgt:
- Ersthunde: steigt um 22 Euro auf 132 Euro pro Jahr
- Jeder weitere Hund: steigt um 24 Euro auf 264 Euro pro Jahr
- Erster gefährlicher Hund: steigt um 300 Euro auf 600 Euro pro Jahr
- Jeder weitere gefährliche Hund: steigt auf 1200 Euro pro Jahr
- Assistenzhunde werden von Steuer befreit
Deutliche Erhöhung für Kampfhunde: Hundesteuer steigt in Heilbronn
Kampfhunde, die beim Veterinäramt keine erfolgreiche Wesensprüfung abgelegt haben, fallen unter die erhöhte Steuer. Davon gebe es in Heilbronn derzeit zwölf Stück. Bestehen die Hunde die Prüfung, gilt er steuerrechtlich nicht mehr als gefährlicher Hund.
Die Steuereinnahmen fließen in den Haushalt der Stadt. Sie dienen auch dazu, „ die mit der Hundehaltung verbundenen öffentlichen Aufwendungen anteilig über allgemeine Einnahmen zu decken“, heißt es in der Meldung. Die Stadt rechne durch die Erhöhung mit Mehreinnahmen von rund 94.000 Euro im Jahr.
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