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Hochschule Heilbronn in Hongkong – Chancen durch internationalen Austausch

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Eine Delegation der Graduate School der Hochschule Heilbronn war  erneut in Hongkong bei der dortigen Metropolitan University. Die Heilbronner sind gefragte Ansprechpartner, und davon profitiert auch die Region.


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Die Hochschule Heilbronn pflegt weltweit Kontakte zu Universitäten. Kürzlich war eine Delegation der Heilbronn University Graduate School (HUGS) in Hongkong bei der Metropolitan University (HKMU). Der Austausch trägt Früchte, die weit über diesen Besuch hinausgehen können.

„Unsere Region ist international“, sagt Ralf Dillerup, Professor für Unternehmensführung, Dekan der Fakultät Wirtschaft und Vorsitzender der HUGS. Das gilt gerade auch für die international ausgerichteten Unternehmen, die hier ansässig sind und mit denen die Hochschule seit Jahren zusammenarbeitet. Erklärtes Ziel der HUGS sei es deshalb: 90 Prozent der Masterstudenten solle Auslandserfahrung haben. Dazu gehören eben jene mehrtägigen Reisen, die als Study Tour einen Namen haben.

Hochschule Heilbronn baut internationale Kooperationen mit Hongkong gezielt aus

Brücken bauen: Mit diesen Reisen geht es um den wissenschaftlichen Austausch mit den Partneruniversitäten aber auch um Gespräche mit Unternehmen. Ralf Dillerup hört sich stets um, welche Unternehmen aus der Region Heilbronn im jeweiligen Zielort Niederlassungen oder Tochterfirmen haben. So bekämen die Teilnehmer auch Einblicke in die Arbeit in Übersee, sagt der Professor.

Das eine sind die Erfahrungen, die die Heilbronner Delegation vor Ort macht. Die Hochschule Heilbronn arbeitet nach eigenen Angaben bereits eng mit der HKMU zusammen. Final unterschrieben wurde jetzt vor Ort die sogenannte Double-Degree-Vereinbarung im Master Business Management. Im Bachelor-Studiengang Business Engineering Logistic ist Ähnliches geplant. Mit diesen Angeboten haben Studenten die Möglichkeit, innerhalb eines Programms die Abschlüsse von zwei unterschiedlichen Hochschule zu bekommen. Hongkong ist dabei nicht die einzige Universität, an der das möglich ist. Zudem kommen Nachwuchswissenschaftler diesen Sommer zu einer Veranstaltung nach Heilbronn. 

Reger Austausch beim Joint Symposium zwischen Vertretern der HHN und der Hong Kong Metropolitan University.
Reger Austausch beim Joint Symposium zwischen Vertretern der HHN und der Hong Kong Metropolitan University.  Foto: Hochschule Heilbronn

Hochschule Heilbronn: Warum sie international als Ansprechpartner gefragt ist

Dabei bleibt es nicht. In Hongkong soll eine neue Hochschule gegründet werden. Und die Hochschule Heilbronn zählt dank einer international anerkannten Akkreditierung (AACSB) zu Ansprechpartnern für die Hongkonger, wenn es um den Aufbau geht. „Die AACSB-Akkreditierung ist die Eintrittskarte“, freut sich Ralf Dillerup. 

Ähnlich sieht es am Ziel einer der nächsten Study-Tour-Reisen der Hochschule Heilbronn aus – dann geht es nach Indonesien. Auch dort stehen Double-Degree-Abschlüsse auf der Agenda, und auch hier ist das Fachwissen der Heilbronner gefragt.

Studieren, um zu bleiben: Davon profitieren die Firmen in der Region

Der Grund: Dort seien viele Absolventen von klassischen Universitäten nach ihrem Studium arbeitslos. Das deutsche Konzept der Hochschulen für angewandte Wissenschaften, wie die Heilbronner es ist, gilt laut Ralf Dillerup als „Exportschlager“. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) habe die Türen dorthin geöffnet, sagt er – weil die Heilbronner Hochschule eine der wenigen mit der anerkannten Auszeichnung sei. „Wir wollen ausloten, wie gemeinsame Programme aussehen könnten“, sagt er.

Von doppelten Abschlüssen können unter Umständen auch die Unternehmen in der Region Heilbronn profitieren. Beispiel Hongkong: Erst studieren die Asiaten dort, dann in Heilbronn. Ziel sei es, dass sich die Studenten nach dem Studium in der Region niederlassen – „study to stay“, nennt es Ralf Dillerup. Also Studieren, um zu bleiben.




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