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Veranstaltung am Kiliansplatz
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Fünf Jahre nach Hanau: Heilbronner gedenken Opfern des rassistischen Anschlags

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Fünf Jahre ist der rassistische Anschlag von Hanau her. Auf dem Heilbronner Kiliansplatz kamen Menschen zu einer Gedenkkundgebung zusammen und gedachten den Opfern. 


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Fünf Jahre nach dem rassistischen Anschlag in Hanau hat auch in Heilbronn eine Gedenkkundgebung stattgefunden. Zu Beginn kamen ungefähr 50 Menschen bei der vom Heilbronner Netzwerk gegen Rechts organisierten Gedenkveranstaltung zusammen. Die Versammlung erregte aber die Aufmerksamkeit einiger Passanten, sodass am Ende bis zu 75 Menschen am Gedenken teilnahmen. 

Kundgebung in Heilbronn: Fünf Jahre nach rassistischem Anschlag in Hanau

Auf dem Killiansplatz waren Kerzen aufgestellt. Die Kundgebung fing mit einem Video an. Es zeigte Nachrichtenausschnitte, ließ die Angehörigen der Opfer des Anschlages zu Wort kommen und enthielt Forderungen: gegen Rassismus, gegen rechts, gegen Faschismus und gegen die AfD. Immer wieder wurden die Namen der Opfer genannt.

Bei der Gedenkkundgebung mit Kerzen auf dem Kiliansplatz wurden zwei Plakate präsentiert.
Bei der Gedenkkundgebung mit Kerzen auf dem Kiliansplatz wurden zwei Plakate präsentiert.  Foto: Simon Bitsch

Die Forderung „Say Their Names“ fand sich auch auf dem Plakat, das die Organisatoren im Anschluss an das Video hochhielten. „Wir trauern und erinnern“ stand darauf.  Auf einem weiteren Banner stand: „Das Problem heißt Rassismus.“ 

Gedenkversammlung auf Heilbronner Kiliansplatz für die Opfer von Hanau

Das soll laut Versammlungsleiter Florian Vollert auch die Kernbotschaft der Kundgebung sein. „Die Spaltung der Gesellschaft treibt immer mehr Menschen zu solchen Taten. Wenn wir uns gegeneinander aufhetzen, wird es für alle schlecht“, sagte er nach der Veranstaltung und war mit der Teilnehmerzahl zufrieden.  

Bei der Kundgebung wurde zudem Musik abgespielt. In den gerappten Texten kommt das Attentat von Hanau zu sprechen. Außerdem spielte das Netzwerk gegen Rechts bei der Veranstaltung zwei Audiobotschaften ab. Darin kam je ein Angehöriger eines der Opfer des Anschlages zu Wort. In den Botschaften wurde auch Kritik an der Politik und den Behörden geübt. 

Bei der Kundgebung auf dem Kiliansplatz wurde die Forderung "Say Their Names" zur Erinnerung an die Opfer des Anschlags in Hanau auf einem Plakat gezeigt.
Bei der Kundgebung auf dem Kiliansplatz wurde die Forderung "Say Their Names" zur Erinnerung an die Opfer des Anschlags in Hanau auf einem Plakat gezeigt.  Foto: Simon Bitsch

Netzwerk gegen Rechts gedenkt rassistischem Attentat von Hanau 2020

In der Stadt in Hessen hatte 2020 ein 43 Jahre alter Mann aus rassistischen Motiven neun Menschen erschossen. Danach tötete er seine Mutter und sich selbst. Angehörige und Betroffene des Anschlags sowie Unterstützer haben sich in der Initiative 19. Februar zusammengeschlossen. Die Tat schockierte damals viele Menschen auch in der Region Heilbronn. 

Zum Gedenken sind am Mittwoch in vielen Städten Menschen auf der Straße. So beispielsweise auch in Stuttgart oder Heidelberg. Bei der Gedenkveranstaltung in Hanau sprach auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. 

In Heilbronn und vielen anderen Städten gingen am Mittwoch Menschen auf die Straße. Der Anlass war der fünfte Jahrestag des Anschlags von Hanau.
In Heilbronn und vielen anderen Städten gingen am Mittwoch Menschen auf die Straße. Der Anlass war der fünfte Jahrestag des Anschlags von Hanau.  Foto: Mario Berger



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