Freiberg-Umzug ins Frankenstadion: Verwaltung strebt Umbau im Expresstempo an
Die oft zaudernde Heilbronner Stadtverwaltung macht Tempo, um Profifußball im Frankenstadion zu ermöglichen, findet unser Autor. Doch weitere Baustellen bestehen.
Der SGV Freiberg steuert im Eiltempo aufs Heilbronner Frankenstadion zu. In bislang nicht gekannter Entschlossenheit räumt die Stadt Hürde um Hürde aus dem Weg und stellt die Weichen dafür, dass am zweiten August-Wochenende mindestens Viertliga-Fußball im frisch ertüchtigten altehrwürdigen Oval gespielt werden kann.
Heilbronner Stadtverwaltung macht Tempo, um Profifußball im Frankenstadion zu ermöglichen
Der Antrag, der den Stadträten vorliegt, ist ein Bekenntnis zum Erhalt und der Sanierung der Laufbahn für die Leichtathleten und den Schulsport. Damit dürfte die Mehrheit im Gemeinderat sicher sein. Die kalkulierten Kosten von zunächst 4,3 Millionen Euro für die Modernisierung des Stadions wirken überschaubar, wenngleich die Summe definitiv noch aufgestockt werden muss.
Mit der Vergabe des Projekts an eine Tochterfirma der Stadtsiedlung wird offenbar ein Bau-Turbo gezündet. Für die Einhaltung des äußerst ambitionierten Zeitplans wird es den auch brauchen.
Frankenstadion-Umbau im Eiltempo: Es bestehen weitere Baustellen
Damit verbleiben als Baustelle: den offensichtlich angestrebten Verschmelzungsprozess vom SGV Freiberg mit dem VfR Heilbronn gegen einige Widerstände von Anhängern zu deichseln. Zudem einen neuen Standort für das Rollsportstadion finden, da die bislang als Favorit geltende Freizeitwiese neben dem Frankenstadion für zusätzliche Fußballfelder benötigt wird.
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