Restaurant in Böckingen erhält Feinschmecker-Auszeichnung – „Sind besonders stolz“
Seit 2010 betreiben Beate und Dominique Champroux das Restaurant La petite Provence in Heilbronn-Böckingen. Es wurde vielfach ausgezeichnet. In diesem Jahr wieder als eines der 500 besten Feinschmecker-Restaurants.
Es ist nicht die erste Auszeichnung für das Böckinger Restaurant Rebstock – La petite Provence. 2011 mit einem „Bib Gourmand“ des Guide Michelin bedacht, zählen auch Falstaff, Gault&Millau, der Varta-Führer und Gusto das Haus seit Jahren zu den empfehlenswerten Adressen.
Für Beate und Dominique Champroux kommen die zweieinhalb „F“, die der Feinschmecker dem Gastronomie-Ehepaar nun in diesem Jahr verliehen hat, einer persönlichen Bestnote gleich. „Wir sind besonders stolz: Wir haben die gleiche Auszeichnung wie die Hamburger Sterneköchin Cornelia Poletto“, freut sich Beate Champroux.
Feinschmecker-Auszeichnung: Zweieinhalb „F“ für La petite Provence in Heilbronn-Böckingen
La petite Provence wird 2026 als eines der 500 besten Feinschmecker-Restaurants Deutschlands gelistet, als einziges in der Region Heilbronn. Mit 2,5 von fünf „F“ hat sich das kleine, feine Restaurant gegenüber dem Vorjahr um einen halben Punkt verbessert.
Seiner Linie, mit der sich das Paar Champroux 2010 selbstständig gemacht hat, ist es treu geblieben, nachdem es von der Côte d’Azur nach Heilbronn kam und im Juli das damals frisch renovierte Haubenrestaurant in Böckingen übernahm. Ihr Restaurant mit familiärer Atmosphäre und rund 20 Sitzplätzen – im Sommer auch auf der Terrasse – betreibt es weiterhin mit großer Leidenschaft.
Französisches Restaurant seit über 15 Jahren in Böckingen – was sich verändert hat
Einzige Änderung: Auf vielfachen Wunsch der Gäste werden Sättigungsbeilagen wie Camargue-Reis und Kartoffeln gereicht. Ansonsten setzen die Champroux auf die südfranzösische Küche, die für ihre Leichtigkeit bekannt ist, auf viel Gemüse, Kräuter, Olivenöl und Knoblauch. So lassen sich auch mehrere Gänge gut genießen – im Rebstock wahlweise drei bis fünf.
Verarbeitet werden frische Produkte aus der Region und aus Frankreich, die Weinkarte setzt überwiegend auf Bio-Weine aus Südfrankreich. Trotz Inflation und Preissteigerungen konnten die Preise gehalten werden.
Ausgezeichnetes „La petite Provence“: Paar agiert als Zwei-Personen-Betrieb
Beate Champroux ist überwiegend für den Service zuständig und verantwortet als Sommelière die Weinauswahl. Dominique Champroux übernimmt – mit seinem Markenzeichen, der Kreissäge auf dem Kopf – die Küche. Mit Ausnahmen: Er kommt auch an den Tisch, erklärt die Gerichte und räumt Teller ab, während sie bei Bedarf in der Küche mithilft. Selbstverständlich unterstützen sie sich, wo es nötig ist. „In einem kleinen Betrieb ist es wichtig, dass man Hand in Hand arbeitet“, sagt das Paar, das in diesem Jahr Silberne Hochzeit feiert, unisono. Kennengelernt haben sich die beiden in Offenburg, der Heimat von Beate Champroux. Während ihrer Hochzeitsreise verliebten sie sich in die Provence und deren Küche.
In Südfrankreich arbeiteten sie in einem Drei-Sterne-Hotel. 2009 stufte der Gault&Millau die Küche von Dominique Champroux von 15 auf 17 Punkte hoch. Der in Nevers in Zentralfrankreich geborene Champroux besuchte bereits mit 14 Jahren die Kochschule und sammelte Erfahrungen in verschiedenen Spitzenrestaurants in Frankreich, England und Deutschland. Inspiration findet er auf französischen Wochenmärkten und in alten Kochbüchern, deren Rezepte er neu interpretiert.
Preise für Gerichte bei „La petite Provence“ bleiben stabil
Dank treuer Stammgäste kamen sie gut durch die Corona-Pandemie, unter anderem mit einem To-go-Angebot. Beliebt sind zudem Veranstaltungen wie „Schwäbisch trifft Provence“, bei denen Dominique Champroux schwäbische Klassiker neu interpretiert, sowie gut nachgefragte Kochkurse.
Beide wollen noch lange im La petite Provence kochen und servieren. Auf das Erreichte blicken sie mit Stolz. Ihr gemeinsames Ziel bleibt klar: „So weitermachen.“
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