An der Wilhelm-Leuschner-Straße soll der Verkehrsfluss verbessert werden. Dafür wird der Knotenpunkt umgestaltet. Sperrungen gibt es durch den Umbau seit Anfang September vergangenen Jahres.
Baustellen-Pause in Heilbronn: Warum an der Wilhelm-Leuschner-Straße nichts vorangeht
Seit dem 20. Dezember ruhen die Arbeiten an der Baustelle am Verkehrsknoten in Heilbronn-Böckingen. Die Stadtverwaltung wusste von der Pause – doch für viele Autofahrer ist der Stillstand ärgerlich.
Sie kostet Heilbronner Autofahrern viele Nerven und sorgt für lange Verzögerungen: die Baustelle der Wilhelm-Leuschner-Straße in Böckingen. Doch dem ein oder anderen, der neben den Baken im Stau steht, mag aufgefallen sein, dass die Bauarbeiten seit einigen Wochen stillstehen.
Tatsächlich arbeitet das ausführende Unternehmen, die Tief- und Straßenbaufirma Osmanaj, seit dem 20. Dezember nicht an der Wilhelm-Leuschner-Straße, berichtet die Stadtverwaltung im Bau- und Umweltausschuss auf Nachfrage von Stadtrat Thomas Randecker (CDU).

Keine Fortschritte an Baustelle in Heilbronner Wilhelm-Leuschner-Straße: Das ist der Grund
Grund dafür ist, dass die Firma Anfang des Jahres ihre Mitarbeiter auf Lehrgänge schickt und die Zeit zudem für die Revision der Fahrzeuge nutzt, hieß es im Ausschuss. Und weiter: Von dieser Zwangspause wusste die Stadtverwaltung im Vorhinein. Am Montag, 26. Januar, werden die Arbeiten wieder aufgenommen. Damit wurden an der Baustelle dann insgesamt fünf Wochen lang keine Fortschritte gemacht.
Die Pressestelle der Stadt Heilbronn informiert auf Stimme-Anfrage, dass eine Pause in den zwei bis drei Wochen rund um Weihnachten und den Jahreswechsel ohnehin angefallen wäre. Eine „geringfügige Verlängerung“ dieser Pause sei aus Sicht der Stadtverwaltung „vertretbar und angemessen“.
Es habe auf Seiten der Stadt zudem Überlegungen gegeben, die Verkehrsführung für diesen Zeitraum zugunsten eines besseren Verkehrsflusses zu verändern, entschied sich letztlich aber dagegen. „Weil es bei aufkommenden Problemen keine Steuerungsmöglichkeiten gegeben hätte“, so die Stadt.
Bauarbeiten in Böckingen stehen wochenlang still: Stadtrat fordert Verbesserung in der Zukunft
Stadtrat Randecker ist nicht zufrieden mit dem stockenden Fortschritt an der Baustelle. „Wir müssen das für zukünftige Bauprojekte optimieren“, sagt er gegenüber der Stimme. Solch eine Pause sei ärgerlich und nicht akzeptabel. Auch Handwerker und andere Arbeitnehmer stünden dort im Stau.
Kommentare öffnen

Stimme.de
Kommentare
Wilfried Binder am 23.01.2026 10:26 Uhr
Anstatt die Saarlandstraße endlich bis Leingarten/B293 zu verlängern, nimmt man in Kauf, daß Böckingen, Klingenberg, Frankenbach und Neckargartach permanent unter massivem Verkehrsaufkommen leidet, sowie Ein- und Auspendler ständig im Stau stehen. Kommen es dort auch noch zu Baustellen (wie hier!), ist die Müllabfuhr unterwegs etc., dann ist das Verkehrschaos perfekt.
Seit ca. 50 Jahren diskutiert man in HN über eine Verlängerung der Saarlandstraße - ohne Ergebnis.
Sowohl Stadt als auch Landkreis wachsen, aber verkehrstechnisch ist man in HN weitestgehend noch in den 70-ern. Außer der B27 Umfahrung um Sontheim hat sich im Wesentlichen nichts getan.
Das dürfte auch nicht unerheblich mit dazu beitragen, daß HN seit Jahren unter zunehmenden Kaufverlusten leidet.
Werner Würz am 23.01.2026 10:15 Uhr
Hallo,
für die ganze Baumaßnahme wäre die Bezeichnung
" Scheinbaustelle " zutreffend.
Auch während der " Aktiven Arbeit" machte die Baustelle meist einen verwaisten Eindruck.
Selten waren mehr als 1 bis 3 Arbeiter zu sehen.
Es ist für die Autofahrer und Anwohner eine Zumutung.
Da scheint doch im Rathaus einiges nicht so richtig zu funktionieren.
Schade, dass der OB nicht täglich durch das Nadelöhr muss.
Sonst würde essicher anders laufen.
Planung, Vergabe, Ausführung. Im Fußball würde man die Note 6 geben.
Hat das Geld nicht verdient.
Oskar Munk am 23.01.2026 08:27 Uhr
Wenn man so etwas vorher weis warum verschiebt man nicht den Baustellenbeginn nich
von vornherein.
Liebe Planer Herzlichen Glückwunsch solche Leute braucht das Land.