„Gefährlicher Eingriff“
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Fahrrad in Bad Friedrichshall-Kochendorf auf Gleisen – Polizei ermittelt nach Zug-Bremsung

  
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Wegen eines Fahrrads im Gleis hat eine Regionalbahn in Bad Friedrichshall-Kochendorf eine Bremsung durchführen müssen. Nun ermittelt die Bundespolizei wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.


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An der Haltestelle Bad Friedrichshall-Kochendorf hat ein Regionalexpress eine Schnellbremsung einleiten müssen. Am Samstagabend gegen 22:30 Uhr sei der Zug mit etwa 40 km/h in Richtung Mannheim unterwegs gewesen. Das berichtet die Polizei.

Auf den Gleisen bemerkte der Triebfahrzeugführer demnach ein Fahrrad und leitete eine Schnellbremsung ein. Dennoch habe nicht verhindert werden können, dass der Zug das Fahrrad überfuhr. Von den rund 50 Reisenden im Zug sei niemand verletzt worden. Auch am Zug entstanden keine Schäden.

Gefährlicher Eingriff in Bahnverkehr in Bad Friedrichshall? Bundespolizei ermittelt wegen Fahrrad auf Gleisen

Muss ein Zug wegen Personen im Gleis bremsen, handelt es sich nicht um eine einfache Ordnungswidrigkeit. Der „gefährliche Eingriff“ in den Bahnverkehr ist eine Straftat und als solcher im Paragraf 315 im Strafgesetzbuch geregelt. In schweren Fällen sind Freiheitsstrafen ab einem Jahr vorgesehen.

Wegen Verdachts auf einen solchen gefährlichen Eingriff ermittelt nun die zuständige Bundespolizei im Fall in Bad Friedrichshall. Zeugen können sich mit Hinweisen an folgende Telefonnummer wenden: 0711/550491020.

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