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„Telefone klingeln durch": Polizei Heilbronn im Dauereinsatz wegen Schnee-Unfällen

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In der Region Heilbronn hat es über 40 Unfälle gegeben. Die Polizei befindet sich Sonntagabend im Dauereinsatz und rechnet mit weiteren Unfällen im Berufsverkehr am Montag.


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  • Mehrere Zentimeter Schnee liegen im Stadt- und Landkreis Heilbronn sowie Hohenlohekreis.
  • Im Präsidiumsbereich der Polizei Heilbronn hat es bis 21:30 Uhr über 40 Unfälle gegeben.
  • Die Polizei erwartet weitere Unfälle im Berufsverkehr – in der Nacht werden weitere Schneefälle erwartet.

Gegen 16:30 Uhr hat der Schneefall in der Region Heilbronn begonnen. Seitdem fallen immer mehr dicke weiße Flocken. Auf den Straßen, Dächern und Feldern liegen inzwischen mehrere Zentimeter Schnee. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor „unwetterartigen Schneefällen“ in der Region Heilbronn und Hohenlohe. Für die Polizei bedeutet der Schneefall am Sonntagabend viel Arbeit. Über 40 Unfälle hat es bislang gegeben – zum Großteil Blechschäden. 


Über 40 Unfälle in der Region Heilbronn wegen Schnee und Glätte 

21:30 Uhr: Die Polizei Heilbronn zählt im Präsidiumsbereich gegen 21:30 Uhr über 40 Unfälle. Dabei handelt es sich größtenteils um Blechschäden. Bei wenigen Unfällen habe es Leichtverletzte gegeben, bislang sei kein Unfall mit Schwerverletzten bekannt. 

„Die Leute waren überrascht von dem Schnee", erklärt ein Sprecher der Polizei Heilbronn. Zwar sei das Notrufaufkommen hoch, doch die Unfalllage an sich sei „nicht außergewöhnlich schlimm". Wie viele Unfälle es in der Nacht gegeben hat, werde am Montagmorgen ausgewertet. Inzwischen sei ein leichter Rückgang bei den Notrufen zu bemerken.

Weitere Schneefälle erwartet – Polizei rechnet mit mehr Unfällen im Berufsverkehr am Montagmorgen

Generell kommt es an mehreren Stellen auf der A6 und der A81 zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Zwischen Ilsfeld und Pfahlhofen ist am Sonntagabend die Kreisstraße wegen eines Unfalls gesperrt. Bei Neuenstein sei aktuell kaum Durchkommen – auf einer Straße habe es einen Unfall gegeben, doch der ADAC komme kaum vorwärts. 

Die Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gilt weiterhin – bis zwei Uhr werden in der Region weitere zehn bis 15 Zentimeter Neuschnee erwartet. Die Polizei geht davon aus, dass es im Berufsverkehr weitere Unfälle geben wird. 

Polizei im Dauereinsatz: Schnee-Unfälle in der Region Heilbronn nehmen zu 

20:10 Uhr: Wie die Polizei Heilbronn auf Nachfrage erklärt, hat es bereits „einige Unfälle" im Präsidiumsbereich gegeben. „Die Notruftelefone klingeln durch", erklärt ein Polizeisprecher. Die Beamten befinden sich im „Dauereinsatz". Allerdings seien aktuell noch keine schweren Verkehrsunfälle bekannt – bisher waren es eher Unfälle „leichterer Art", vor allem Blechschaden. Mehrere Autos sind von der Fahrbahn abgekommen.

Sperrung auf der A6 Richtung Nürnberg am Weinsberger Kreuz – Lkw kommen nicht weiter

Es kommt regional zu Verkehrsbehinderungen: So ist etwa ein Fahrstreifen auf der A6 am Weinsberger Kreuz in Richtung Nürnberg aufgrund eines liegengebliebenen Lkw gesperrt. Derzeit kommen auch andere Lastwagen nicht voran. Es wird empfohlen, das Gebiet weiträumig zu umfahren. Laut ADAC gibt es acht Kilometer stockenden Verkehr. 

Eine konkrete Unfallbilanz kann die Polizei gegen 20 Uhr noch nicht liefern, dafür sei die Lage am Sonntagabend zu unübersichtlich. Die Beamten erhoffen sich, dass sich die Lage wieder beruhigt, sobald der Verkehr gegen späten Abend auf den Straßen abnimmt.

Wintereinbruch trifft Heilbronn: Erster Schnee-Unfall in der Region 

Sonntag, 18 Uhr: Wie die Polizei Heilbronn auf Nachfrage gegen 18 Uhr erklärt, sei die Lage aktuell noch ruhig. Einen ersten Schnee-Unfall habe es in Obersulm (Landkreis Heilbronn) gegeben, ein Auto sei in eine Laterne gerutscht. 

Polizei Heilbronn rechnet mit weiteren Schnee-Unfällen 

Die Polizei rechnet mit weiteren Unfällen im Laufe des Sonntagabends.  Autofahrer sollen ihre Fahrweise entsprechend anpassen, es muss mit Glätte gerechnet werden.

Für einige Anwohner bedeutet der Schnee auch, dass sie aktiv werden müssen: Gehwege und Straßen müssen freigeräumt und gegen Glätte behandelt werden.  

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