Vandalismus in Weinsberg – massive Sachbeschädigung in Tiefgarage
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Mehrere Vorfälle von Vandalismus hat es innerhalb kurzer Zeit in der Weinsberger Tiefgarage Kernerstraße gegeben. Der Schaden summiert sich inzwischen auf mehrere tausend Euro, und für Bürgermeisterin Birgit Hannemann ist das Maß voll.
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Ende Januar hat es angefangen. Seither geht es Schlag auf Schlag: Alle paar Tage muss die Stadt Weinsberg Strafanzeige gegen Unbekannt stellen, weil alle paar Tage die Nachricht das Rathaus erreicht: Es ist wieder etwas passiert in der kommunalen Tiefgarage, mehrere Sachbeschädigungen innerhalb von gerade mal zwei Wochen.
Mal ist ein Brandmeldeglas eingeschlagen und der Brandmeldeknopf eingedrückt, mal ist das Display der Anzeige am Aufzug herausgerissen. Bereits zwei Mal wurden Löschwasserhydranten aufgedreht. Beide Male musste die Feuerwehr ausrücken, und weil das Pflegestift nahe ist, tat die Feuerwehr es laut Bürgermeisterin Birgit Hannemann vorsorglich mit ziemlich viel Gerät und Manpower.
Weinsberger Tiefgarage: Einige Stellplätze vorübergehend gesperrt
Die Liste der Schäden ist noch länger, und die Rathauschefin überschlägt: Inzwischen summiert sich die Schadenssumme ihren Angaben zufolge auf rund 17.000 Euro – Kosten, auf denen die Stadt wohl sitzen bleibt, weil keine Versicherung greift. Hinzu kommen die Einsätze der Feuerwehr und die Zeit, die die Kameraden investieren.
In der Weinsberger Tiefgarage in der Kernerstraße treiben Unbekannte ihr Unwesen - sehr zum Ärger der Stadt.
Foto: Anja Krezer
„Ich kann nur den Kopf schütteln über diese mutwillige Sachbeschädigung“, ärgert sich Birgit Hannemann. „Das sind keine Lausbubenstreiche mehr. Das ist massive Sachbeschädigung.“ Weil manches repariert werden muss, müssen nun einige der unterirdischen Stellplätze vorübergehend gesperrt werden.
Im vergangenen Jahr habe es bereits einen Vorfall in der Tiefgarage an der viel frequentierten Kernerstraße gegeben, weiß Hannemann. Aber 2025 sei es bei diesem einen Mal geblieben. Nun dieser wiederholte Vandalismus. Wegen der Häufung will die Stadt die Tiefgarage mit ihren rund 70 öffentlichen Stellplätzen und mehreren privaten per Video überwachen. Einen entsprechenden Antrag beim Landesdatenschutzbeauftragten hat sie laut Bürgermeisterin bereits gestellt. Die Antwort stehe noch aus.
Vandalismus in Weinsberger Tiefgarage: Was ist Sachbeschädigung?
Eine Sachbeschädigung (Paragraf 303 im Strafgesetzbuch) liegt vor, wenn man eine fremde Sache vorsätzlich beschädigt oder zerstört. Das Vergehen kann mit einer Geldstrafe oder mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren bestraft werden. Die Strafe hängt vom Einzelfall ab und davon, ob der Täter vorbestraft ist oder nicht. Außerdem ist die Höhe des Schadens entscheidend und die Frage, ob der Täter geständig ist – dazu muss er aber erst einmal ermittelt sein.
Vandalismus in Weinsberger Tiefgarage: Polizei hofft auf Hinweise
„Wir haben noch keine Hinweise auf die Täterschaft“, sagt Andreas Blind von der Pressestelle des Heilbronner Polizeipräsidiums. Wer Auffälligkeiten beobachtet hat, meldet sich beim Polizeirevier in Weinsberg unter Telefon 07134 9920.
Es sei davon auszugehen, dass der oder die Täter nachts zuschlagen, mutmaßt Bürgermeisterin Hannemann. Dazu muss er/müssen sie sich aber in der Tiefgarage verstecken, denn über Nacht wird sie verschlossen. Wer keinen der separaten, privaten Stellplätze und daher einen Zugang hat, kommt nachts nicht hinein. Hinaus kann man allerdings mittels einer sogenannter Paniktür gelangen.
Die Polizei kontrolliere den Bereich rund um die Tiefgarage verstärkt, weiß die Weinsberger Bürgermeisterin und ist froh darüber. Sie schüttelt den Kopf über den Zerstörungswillen und die Dreistigkeit hinter den Vorfällen: „Ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen.“
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Kommentare
Irene Schlör am 12.02.2026 08:48 Uhr
Security kostet zwar Geld, aber am Ende doch weniger als Sachschäden und deren Konsequenzen. Auch Videoüberwachung ist dringend anzuraten.