VHS-Außenstelle Ilsfeld: Ilse Bolg blickt auf 21 prägende Jahre zurück
Auf Ilse Bolg folgt Betsy Ezeta-Fischer. Die langjährige Außenstellenleiterin vermisst den Kontakt mit Teilnehmern und Dozenten.

In Ilsfeld gibt es einen Wechsel in der Außenstelle der VHS Unterland: Die neue Leiterin heißt Betsy Ezeta-Fischer. Neu ist auch die Adresse der Außenstelle: Seit 1. März befindet sich das Büro im Obergeschoss der Bahnhofstraße 2.
Eine der Dienstältesten im Bereich der 37 Außenstellen der VHS Unterland
21 Jahre lang war Ilse Bolg Leiterin der VHS-Außenstelle Ilsfeld und damit eine der Dienstältesten in den insgesamt 37 Außenstellen der Volkshochschule Unterland. Jetzt ist sie im Ruhestand. „Was mir fehlt, sind die Begegnungen mit meinen Teilnehmern und Dozenten. Denn das war das, was die VHS-Arbeit ausgemacht hat und wo ganz viel zurückgekommen ist“, sagt Bolg. Selbst wenn es manchmal schwierig gewesen sei, für jeden den passenden Kurs zu finden: „Am Ende haben die Leute gesagt, Sie haben genau das Richtige für mich rausgesucht.“
Vermissen wird Ilse Bolg auch „die verschiedenen Themen, in die ich eintauchen durfte, mit denen ich sonst vielleicht nie in Berührung gekommen wäre“. Die 21 Jahre als Außenstellenleiterin waren für sie „herausfordernd, lehrreich, prägend und auf jeden Fall bereichernd“.
Raumnot in Ilsfeld schränkt das Programmangebot ein
Im Januar 2005 hatte die gelernte Arzthelferin nach der Familienphase die Stelle als VHS-Außenstellenleiterin übernommen und 2007 das Kursangebot bereits verdoppelt. Mit 290 Kursen war 2019 ihr bestes Jahr. Dann kam die Pandemie. Im laufenden Semester stehen rund 75 Kurse im Programm.
„Ich wollte immer für alle Leute, jede Altersklasse und in allen Bereichen etwas anbieten“, sagt Ilse Bolg. Die Raumnot in Ilsfeld sei einer der Gründe gewesen, weshalb das nicht mehr uneingeschränkt möglich war.
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