Ärger um Soccer-Court: Weiter Schweigen in Untereisesheim

  
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Die Vorfälle in Untereisesheim mit Lärmbelästigung und „Selbstjustiz“ durch einen Anwohner werden im Rathaus hinter verschlossenen Türen aufgearbeitet. 


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Die Wogen gehen weiter hoch zum Thema Soccer-Court in Untereisesheim. Eltern sind darüber entsetzt, dass ihre Kinder von einem Anwohner „drangsaliert“ und gefilmt wurden, Bürgermeister Christian Tretow hat diese nicht erlaubte „Selbstjustiz“ schon verurteilt. 

Dazu kommt noch die Frage, ob der Soccer-Court, eigentlich ein Projekt aus der Jugendbeteiligung, quasi „illegal“ gebaut wurde, weil der Bauantrag erst im Nachhinein eingereicht wurde. Das zuständige Landratsamt hüllt sich in Schweigen.

Die Aussage ist eigentlich klar: Den Soccer-Court in Untereisesheim dürfen nur Kinder bis zwölf Jahre benutzen.
Die Aussage ist eigentlich klar: Den Soccer-Court in Untereisesheim dürfen nur Kinder bis zwölf Jahre benutzen.  Foto: Plückthun, Ute

Bürgermeister Untereisesheim: Soccer-Court kommt auf die öffentliche Tagesordnung

Wenig Verständnis findet daher die Tatsache, dass der Gemeinderat jetzt nichtöffentlich über den Soccer-Court diskutiert hat. Der Bürgermeister will trotz Nachfragen keine Inhalte bekannt geben. „Wir werden in einer der nächsten Sitzungen das Thema auf die öffentliche Tagesordnung des Gemeinderates setzen“, verspricht Tretow. 

Die Öffnungszeiten werden nun strenger eingehalten, auch die Altersbegrenzung bis zwölf Jahre soll kontrolliert werden. In den Anfangszeiten sei es ein Problem gewesen, dass ältere Jugendliche in den Abendstunden für erhebliche Lärmbelästigung am Schafbuckel gesorgt haben.

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