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Nahverkehr in Stuttgart wird teurer – so ist die Lage in Heilbronn

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Der Verkehrsverbund Stuttgart (VVS) hat eine Preiserhöhung um 5,9 Prozent angekündigt. Grund sind gestiegene Energie- und Personalkosten. Wie die Situation für Pendler in der Region Heilbronn ist.


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In Stuttgart wird das Bus- und Bahnfahren wieder teurer: Der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) plant laut Stuttgarter Zeitung eine Erhöhung der Fahrpreise um durchschnittlich 5,9 Prozent.

Schon die vergangenen Jahre waren von kräftigen Aufschlägen geprägt – Energie, Personal und Instandhaltung kosten deutlich mehr. Wer in Stuttgart ohne Deutschlandticket unterwegs ist, zahlt also bald spürbar drauf.

Erhöhte Preise im Stuttgarter Nahverkehr – Wie ist die Lage in Heilbronn?

Ganz anders ist die Situation in Heilbronn. Der Heilbronner-Hohenloher-Haller Nahverkehr (HNV) bleibt vorerst preisstabil. „Es gibt keine Preiserhöhungen im Laufe des Jahres“, sagt HNV-Sprecherin Barbara Zartman-Röhr auf Anfrage der Heilbronner Stimme. Preisanpassungen gebe es beim HNV „üblicherweise nur einmal im Jahr zum Fahrplanwechsel“. Für 2026 sei keine Tariferhöhung mehr vorgesehen.

Das Deutschlandticket wurde Anfang des Jahres bundesweit teurer. Wie verhält es sich im HNV mit weiteren Preisänderungen?
Das Deutschlandticket wurde Anfang des Jahres bundesweit teurer. Wie verhält es sich im HNV mit weiteren Preisänderungen?  Foto: Berger, Mario

Preiserhöhungen für Einzelfahrkarten fallen ohnehin nur noch minimal ins Gewicht: Mehr als 90 Prozent der Fahrgäste nutzen ein Abo – etwa das Deutschlandticket oder ein Semesterticket. Nur 8,1 Prozent fahren noch mit Einzelfahrscheinen oder Monatskarten. 

Deutschlandticket jetzt teurer: 63 statt 58 Euro seit Anfang des Jahres

Leicht teurer wurde es dennoch für viele Pendler im HNV-Gebiet: Das Deutschlandticket stieg bundesweit zum 1. Januar 2026 von 58 auf 63 Euro im Monat. Ab 2027 soll laut Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) ein fester Kostenindex den Preis jährlich automatisch anpassen – orientiert an Lohn-, Energie- und Betriebskosten. Damit entfalle laut Bernreiter die bisherige politische Debatte um den Ticketpreis.

Für Heilbronn bedeutet das: keine regionale Preiserhöhung, aber ein leichtes Plus beim bundesweiten Tarif. HNV-Kunden zahlen also nur dann mehr als im vergangenen Jahr, wenn sie das Deutschlandticket nutzen – was in der Region ohnehin die große Mehrheit macht. Klassische HNV-Tickets oder Bartarife bleiben dagegen unverändert.

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