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Verkehrsverbund HNV mit neuem Logo – unterwegs im Lemon-Look

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Frisch und modern soll der neue Look des Heilbronner-Hohenloher-Haller Nahverkehrs (HNV) daherkommen. Bevor das Logo mit geschwungenen Lettern und Lemon-Farbe auf Bussen, Bahnen und Broschüren prangt, wird es noch etwas dauern. 


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Die Vielfalt der Fahrpreise in der Region bündeln, für ein einheitliches Tarifsystem und Erscheinungsbild sorgen: Das sind die Aufgaben, die der damalige Heilbronner Verkehrsverbund 1997 bei seiner Gründung mitbekommen hat.  Seit 2005 gehört der Hohenlohekreis dazu, es gab einen neuen Namen, aber kein neues Logo.  Die eckigen Buchstaben „HNV“, hinterlegt mit Dreiecken in Rot und Blau, die Heilbronner Stadtfarben, überdauerte. 

Bis jetzt.  „Unser neues Design ist ein wichtiger Schritt, um die Attraktivität des ÖPNV und die Fahrgastzahlen zu steigern“, ist HNV-Geschäftsführer Martin Mäule überzeugt. Die Farbe Lemon und die geschwungenen Buchstaben „hnv“ stehen künftig für Bus und Bahn in der Region, die Lettern bilden zudem ein lachendes Gesicht. 

Heilbronner-Hohenloher-Haller Nahverkehrs (HNV): Nach und nach wird das neue Logo auf Busse und Haltestellen geklebt

Die Geschäftsstelle in der Olgastraße ist bereits umgerüstet, nach und nach wird das neue Logo auf Busse und Haltestellen geklebt. „Wir wissen, dass es etwas Zeit braucht, bis das neue Erscheinungsbild überall sichtbar ist“, sagt Mäule. Aber Schritt für Schritt umzustellen, sei kostengünstiger und nachhaltiger. Auch die Internetseite des Verbunds ist noch im alten Design gestaltet. Zu den Kosten des Marken-Updates macht der Verbund keine Angaben. 

Nicht nur optisch muss sich der Verbund neu erfinden. Seine Kernaufgabe, ein stimmiges Tarifsystem für die Region zu gestalten, hat durch das Deutschlandticket an Bedeutung verloren. Das bundesweit gültige Nahverkehrsangebot ist in der Region ein Erfolg. Ende 2024 hatte der HNV fast 61.000 Deutschlandtickets ausgegeben, nachdem die 60.000-Marke zwei Monate zuvor erstmals durchbrochen worden war.

Das Jobticket wurde im HNV mehr als 7300 Mal verkauft

Rund zwei Drittel entfallen auf das D-Ticket Jugend BW, das mit 39,42 Euro im Monat noch günstiger ist und vor allem im Schülerverkehr genutzt wird. Ebenfalls ein Erfolg: Das Jobticket, das im HNV mehr als 7300 Mal verkauft wurde. Entsprechend haben insbesondere die Monatsabos des HNV, die zuvor fast durchgehend teurer waren als das Deutschlandticket, an Bedeutung verloren. Die Tarifstruktur ist trotzdem nicht belanglos. Sie ist Basis dafür, wie die Mindereinnahmen, die den Verbünden durch das D-Ticket entstehen, ausgeglichen werden.  

Die Finanzierung des Deutschlandtickets ist allerdings nur für 2025 gesichert. Ob es überhaupt fortgeführt wird und unter welchen Konditionen, ist offen. Es ist also gut möglich, dass die HNV-Tarifstruktur eine neue Bedeutung erfährt - dann unter neuer Lemon-Flagge. 

 

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