Suedlink-Sprengung in Leingarten erfolgreich – TransnetBW nennt weiteren Termin
TransnetBW hat mit den Sprengarbeiten an der SuedLink-Baustelle bei Leingarten begonnen. Nun gibt es einen neuen Termin für die zweite Sprengung.
„Es hat alles problemlos geklappt, es wurde erfolgreich gesprengt“, sagt eine Sprecherin der TransnetBW. Seit August im Amtsblatt Leingarten angekündigt, finden die unterirdischen Sprengarbeiten der TransnetBW an der SuedLink-Baustelle am östlichen Ortsausgang Richtung Böckingen nun tatsächlich statt. Sie erfolgen an der Straßengabelung B293/K2154, gegenüber dem Umspannwerk und Infocenter.
Suedlink-Baustelle: Erste Sprengung in Leingarten erfolgreich – weitere folgen bald
Am Donnerstagvormittag fand die erste Sprengung statt, die Sprecherin bestätigt die erfolgreiche Durchführung. Ziel der Sprengungen ist es, rund 200 Meter tiefe Schächte herzustellen. Für Anwohner im östlichen Teil Leingartens, nahe der Baustelle, war die Sprengung weder hör- noch spürbar – obwohl man dies ursprünglich erwartet hatte.

Die Durchführung dauerte nur wenige Sekunden. Das Gebiet rundherum wurde jedoch für etwa zehn Minuten abgesperrt. Eine mobile Ampelanlage regelte den Verkehr, und Mitarbeitende der Sprengfirma sorgten dafür, dass sich keine Personen im Umkreis von 200 Metern aufhielten. „In diesem Bereich darf sich niemand aufhalten, weshalb die Absperrungen notwendig sind“, erklärt die Sprecherin.
Termin für zweite Sprengung in Leingarten steht: Erneut Sperrgebiet und Stau erwartet
„Weitere Sprengungen erfolgen nun in regelmäßigen Abständen“, so die Sprecherin weiter. Die nächste ist bereits für den morgigen Freitag zwischen 10 und 12 Uhr geplant – und nicht wie ursprünglich angekündigt erst am Samstag. Über weitere Termine wird rechtzeitig informiert.
Grund für den Einsatz von Sprengtechnik ist die hohe Festigkeit des anstehenden Gesteins. Ein durchgehender maschineller Aushub mit Baggern sei laut TransnetBW nicht möglich. Das Unternehmen plant den Bau der erdverlegten Gleichstromverbindung Suedlink. Zwischen dem Schachtstandort Kochendorf (Bad Friedrichshall) und Leingarten sollen die Kabel auf rund 16 Kilometern unterirdisch verlegt werden. Dafür sind gezielte Sprengarbeiten erforderlich.
Kommentare öffnen
Stimme.de
Kommentare