Sprengungen bei Suedlink-Baustelle in Leingarten: Sperrgebiet und Umleitungen
TransnetBW startet mit Sprengungen bei Leingarten. Ziel ist der Bau tiefer Schächte für die Suedlink-Stromverbindung. Im Zuge der Arbeiten muss der Straßenverkehr umgeleitet werden.
Seit August im Amtsblatt Leingarten angekündigt, finden die Sprengarbeiten der TransnetBW an der Suedlink-Baustelle am östlichen Ortsausgang Richtung Böckingen nun tatsächlich statt. Sie erfolgen an der Straßengabelung B293/K2154, gegenüber dem Umspannwerk und Infocenter.
Sprengungen für Suedlink-Projekt bei Leingarten „hörbar und spürbar“
Die Arbeiten sind für Donnerstag, 15. Januar, und Samstag, 17. Januar, jeweils zwischen 10 und 12 Uhr angesetzt. Ziel der Sprengungen ist es, etwa 200 Meter tiefe Schächte herzustellen.
Einen genauen Zeitpunkt der Sprengung kann TransnetBW nicht nennen. Sie seien aber „hörbar und spürbar“.
Sprengarbeiten in Leingarten: Suedlink-Arbeiten sorgen für Sperrungen an der B293
TransnetBW plant den Bau der erdverlegten Gleichstromverbindung SuedLink. Zwischen dem Schachtstandort Kochendorf (Bad Friedrichshall) und Leingarten sollen die Kabel auf rund 16 Kilometern unterirdisch verlegt werden. Dafür sind gezielte Sprengarbeiten erforderlich.
Grund für den Einsatz von Sprengtechnik ist die hohe Festigkeit des anstehenden Gesteins. Ein durchgehender maschineller Aushub mit Baggern sei laut TransnetBW nicht möglich.

Sprengungen bei Leingarten wegen hartem Gestein notwendig
Aus Sicherheitsgründen wird während der Sprengungen ein Sperrradius von rund 200 Metern eingerichtet. „In diesem Bereich darf sich keine Person aufhalten, weshalb die Absperrungen notwendig sind“, erklärt eine Sprecherin von TransnetBW. Die Sperrung dauert pro Sprengung etwa zehn Minuten.
Auch der Verkehr ist kurzzeitig betroffen: Die B293, die K2154 sowie angrenzende Radwege werden während der Sprengung – die selbst nur wenige Sekunden dauert – vorübergehend gesperrt. Die Verkehrsregelung erfolgt über eine mobile Ampelanlage.
TransnetBW bittet Anwohnerinnen, Anwohner und Verkehrsteilnehmende um Verständnis für die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen.
Kommentare öffnen
Stimme.de
Kommentare