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Kleine Tonne fällt weg
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Kosten sparen beim Restmüll: Landratsamt Heilbronn empfiehlt Behältergemeinschaft

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Ab 2026 steigen die Kosten für die Entsorgung und damit auch die Gebühren um 60 Prozent, die nun möglichst gerecht umgelegt werden sollen. Das sehen vor allem diejenigen kritisch, die schon bisher auf Mülltrennung geachtet haben. 


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Müllsparer fühlen sich bestraft: Durch das neue leerungsbezogene Sammelsystem fallen die 40-Liter-Tonne und die Banderolen beim Restmüll weg, stattdessen sind zwölf Leerungen im Jahr Pflicht.

Den Vorschlag, den „Müllsparer“ wie Heinz Wink aus Möckmühl der Abfallwirtschaft im Heilbronner Landratsamt gemacht haben, nur die tatsächlich benötigten Leerungen zu berechnen, wird dort nicht gehört. 

Neues Sammelsystem im Landkreis Heilbronn soll Müllmenge reduzieren

Der Kreistag habe mit dem Beschluss des neuen Sammelsystems ab 2026 das Ziel verfolgt, die Restmüllmenge einzudämmen, teilt Larissa Kurtz vom Büro des Landrats mit. Der Landkreis Heilbronn habe eine überdurchschnittlich hohe Menge an Restabfall. Ab 2026 steigen die Kosten für die Entsorgung und damit auch die Gebühren um 60 Prozent, die nun möglichst gerecht umgelegt werden sollen. 

Es sei aber nicht darum gegangen, „diejenigen zu benachteiligen, die bereits bewusst mit Ressourcen umgehen und sehr sorgfältig Abfall trennen“. Das Landratsamt sehe daher durchaus die Problematik der „Personen, die bereits jetzt schon hervorragend aktiv Abfall vermeiden. Tatsächlich werden diese vom neuen System nicht in jedem Fall bevorzugt behandelt.“ 

Neue Behälter im Kreis Heilbronn kostenfrei – aber Auswahl bei Größen wird reduziert

Mit der kostenfreien Bereitstellung der neuen Tonnen sei es notwendig gewesen, das Größenangebot zu reduzieren. „Die Bereitstellung vieler verschiedener Behältergrößen ist sehr kostenintensiv und würde sich auch in den Gebühren jedes Einzelnen abbilden.“ Deshalb ersetzt die 60-Liter-Tonne die Gefäße mit 40 und 80 Litern. 

„Durch das Zusammenspiel aus verbessertem Trennverhalten sowie bedarfsgerechter Leerungsanzahl lässt sich bei den meisten Personen der Wegfall einzelner Behältergrößen sehr gut ausgleichen“, meint Larissa Kurtz. Allerdings will man nicht von den Pflichtleerungen abrücken, weil sonst die Gefahr der illegalen Entsorgung steige. 

Wem die zwölfmalige Leerung der Restmülltonne zu viel ist, dem empfiehlt die Abfallwirtschaft die Nutzung einer oder mehrerer gemeinsamen Tonnen auf dem gleichen Grundstück. Es könne auch eine „Bedarfsgemeinschaft“ mit Nachbarn, das heißt die gemeinsame Nutzung einer Tonne über Grundstücksgrenzen hinweg, gebildet werden. 

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