Wahl der Deutschen Weinkönigin: So lief die Qualifikation für Larissa Salcher aus Bretzfeld
Am Freitag wird in Neustadt/Weinstraße die 76. Deutsche Weinkönigin gewällt. Am Samstag fand die Qualifikationsrunde statt. Larissa Salcher aus Bretzfeld vertrat dabei Württemberg.
Am kommenden Freitag wird die 76. Deutsche Weinkönigin gewählt. Larissa Salcher aus Bretzfeld-Scheppach hat am Samstag an der Qualifikationsrunde teilgenommen. Die 24-jährige amtierende Württemberger Weinkönigin, die an der Hochschule Heilbronn derzeit an ihrer Abschlussarbeit im Bereich Weinmarketing und Management schreibt und nebenbei bei der Weinkellerei Hohenlohe jobbt, musste sich in Neustadt/Weinstraße fünf anderen Regionalregentinnen geschlagen geben: Julia Lambrich aus dem Anbaugebiet Mittelrhein, Marie-Sophie Schwarz von der Mosel, Katharina Gräff von der Nahe, Charlotte Weihl aus der Pfalz und Annalena Baum aus Rheinhessen.
Neue Württemberger Weinkönigin wird in Heilbronn gewählt
An wen die amtierende Deutsche Weinkönigin Eva Brockmann aus Franken die deutsche Weinkrone weiterreichen wird, entscheidet sich in der finalen Wahlgala am Freitag, 27. September, die ab 20.15 Uhr live im SWR Fernsehen aus dem Neustädter Saalbau übertragen wird.
Larissa Salcher ist seit November 2023 Württemberger Weinkönigin. Sie darf die Krone offiziell noch bis Donnerstag, 28. November, tragen. Dann wird ihre Nachfolgerin gewählt: in einer öffentlichen Show in der Heilbronner Harmonie.

So lief die Qualifikationsrunde zur Wahl der 76. Deutschen Weinkönigin ab
Bei der Vorentscheidung zur Wahl der 76. Deutschen Weinkönigin, die alljährlich vom Deutschen Weininstitut (DWI) ausgerichtet wird, galt es für die Kandidatinnen, anspruchsvolle Fragen rund um die Weinbereitung, das Weinmarketing und zum Umgang mit Wein kompetent und prägnant in deutscher und englischer Sprache zu beantworten. Thematisch rankten sich die Fachfragen beispielsweise um den Anbau neuer Rebsorten, die Herstellung von entalkoholisiertem Wein oder die traditionelle Flaschengärung. Zudem positionierten sich die Kandidatinnen etwa zu Anpassungsstrategien für den deutschen Weinbau in Zeiten des Klimawandels und erklärten in fließendem Englisch, wofür die Generation Riesling steht oder was internationale Gäste über den Spätburgunder aus den deutschen Anbaugebieten wissen müssen.
Hochkarätige Jury stellte teils happige Fachfragen
Die Fachfragen stellten die drei Masterjuroren Yvonne Heistermann, Präsidentin der Sommelier-Union Deutschland, Robert Joseph, Chefredakteur Meininger's International sowie Markus del Monego, Master of Wine und erster deutscher Sommelier-Weltmeister. "Alle Kandidatinnen haben sich auf einem hohen fachlichen Niveau bewegt. Mit solch tollen Fachfrauen kann der deutsche Wein optimistisch in die Zukunft schauen", so lautete ihr abschließendes Fazit.

Auch im Team präsentierten die Fachfrauen ihre Stärken, als sie in Dreiergruppen einen Wein mit möglichst vielen typischen Charakteristika beschreiben mussten. Durch erfrischende Einspieler und Spielelemente sowie eine erweiterte Bühnenpräsenz hatten die Kandidatinnen die Möglichkeit, sich der Jury und dem Publikum nicht nur als Fachfrauen, sondern auch ganz persönlich zu vorzustellen. Bei all ihren Bühnenauftritten stand SWR-Moderator Holger Wienpahl den Kandidatinnen gewohnt souverän zur Seite.
Qualifikation zur Wahl der Deutschen Weinkönigin: Spannung bis zum Schluss
Hochgespannt und Hand in Hand standen am Ende alle Kandidatinnen nach vollbrachter Leistung auf der Bühne, um das Urteil der rund 70-köpfigen Jury abzuwarten, die die Auftritte online mitverfolgt hatte. Die Namen der fünf Finalistinnen mit den meisten Jurystimmen verkündete DWI-Marketingchef Steffen Schinder unter dem begeisterten Jubel der Fans. "Die Kandidatinnen haben es der Jury nicht leicht gemacht. Die hohe fachliche Qualifikation der Finalistinnen war sensationell und lässt einen äußerst spannenden Ausgang der Wahl erwarten", resümierte Steffen Schindler.
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