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Weiteres architektonisches Ausrufezeichen auf dem Bildungscampus

  
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Das geplante Gebäude der Campus Founders wird ein weiterer Hingucker auf dem Bildungscampus. Konseqeuent plante Architekt Achim Söding den Bau nach den Bedürfnissen der neuen Arbeitswelt.

Das Gebäude für die Campus Founders hebt sich von den massiven Gebäuden im Umfeld ab. Ende 2022 soll es fertig sein. Visualisierung: Hauer/Auer Weber Architekten
Das Gebäude für die Campus Founders hebt sich von den massiven Gebäuden im Umfeld ab. Ende 2022 soll es fertig sein. Visualisierung: Hauer/Auer Weber Architekten  Foto: Jost Hauer/Auer Weber Architekten

Wenn im Herbst die Wagenhallen neben dem weißen Turm auf dem Bildungscampus abgerissen werden, setzt die Dieter-Schwarz-Stiftung dort ein weiteres Ausrufezeichen. Das Stuttgarter Architektur-Büro Weber Auer hat 2019 den Wettbewerb gewonnen und darf seinen Entwurf für die Campus Founders umsetzen. Innerhalb von zwei Jahren entsteht ein lichtdurchflutetes Gebäude mit auffälliger Fassade.

Gegenpol zu den Gebäuden im Umfeld

Der Entwurf stammt von Achim Söding, der zuletzt für die Hochschulbibliothek und für die Mensa auf dem Bildungscampus schon viel Lob erntete. Zum geplanten Gebäude für die Campus Founders sagt er: "Ziel war, einen besonderen Ort zu schaffen für die besondere Aufgabe, die die Campus Founders haben. Sie sind ja keine Hochschuleinrichtung." Somit soll es einen Gegenpol bilden zu der runden Mensa einerseits und den hohen Gebäuden im Umfeld. "Wir wollten zwischen lauter Kuben nicht noch einen Kubus", sagt Söding.

Alles angepasst an das "agile Arbeiten"

Die horizontale Versetzung bringe eine Verschattung, so dass eine Glasfassade möglich war, erläutert der Architekt. "Im Inneren ist es hell, es gibt den "open space", den offenen Raum, oder die kleine Box, das kleine Zimmer." Alles sei angepasst an das "agile Arbeiten", das die Campus Founders propagieren. Was darunter zu verstehen ist, zeigt das Gründerzentrum heute schon im Forum, wo die Campus Founders seit November 2019 vorübergehend untergekommen sind.

Konzentriertes Arbeiten ist hier ebenso möglich wie der lockere Austausch im Coworking-Space. Den "Super-Mehrwert" beim neuen Gebäude sieht Söding in den Terrassen. "Mit dem Laptop ins Grüne zu gehen, das war hier jetzt nicht so ohne Weiteres möglich, dafür kann man künftig direkt ins Freie."


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