Viele Millionen Euro sollen in Ausbau der Kraichgaubahn fließen
Der Landkreis Karlsruhe treibt den zweigleisigen Ausbau der Kraichgaubahn zwischen Karlsruhe und Eppingen voran. Voraussichtlich von 2025 an soll dort für 58 Millionen Euro gebaut werden. Ziel sind mehr Züge und höhere Pünktlichkeit auf der Stadtbahnlinie S4 zwischen Karlsruhe und Heilbronn.

Stadtbahnbetreiber Albtal Verkehrsgesellschaft (AVG) hat eine Machbarkeitsstudie vorgelegt, die im Kreistag diskutiert wurde. Demnach sollen drei Abschnitte zwischen Grötzingen, Bretten und Bauerbach ein zweites Gleis bekommen, weite Teile der alten Gleisanlagen müssen zudem saniert werden.
Ziel ist es, das Zugangebot aufzustocken, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamts. Demnach sollen künftig pro Stunde ein Eilzug und drei Stadtbahnen auf der S4 fahren, ein Zug mehr als heute.
Mehr Züge sollen auf der S4 fahren
Der Ausbau schaffe auch die Voraussetzung für mehr Verbindungen ab und nach Heilbronn, teilte ein AVG-Sprecher auf Nachfrage mit. "Außerdem wird die Betriebsqualität verbessert." Die Strecke gilt als verspätungsanfällig.
Unabhängig von dem Karlsruher Vorhaben laufen bereits Detailplanungen für den zweigleisigen Ausbau eines Teilstücks zwischen Leingarten und Schwaigern. Hier soll 2022 Baubeginn sein.
Hoffen auf Zuschüsse von Bund und Land
Die Arbeiten zwischen Karlsruhe und Bretten werden wohl nicht vor 2025 beginnen. Dann müssen auch Teilstrecken gesperrt werden. Die Baukosten für den zweigleisigen Ausbau werden auf rund 58 Millionen Euro beziffert. Planungskosten kommen noch hinzu. Der Kreis hofft darauf, dass ein Großteil der Baukostendurch Zuschüsse von Bund und Land bestritten werden können.
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