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Polizei: Lage in winterlichen Ausflugsgebieten überwiegend ruhig

  
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Der Wintereinbruch hat am Samstag erneut zahlreiche Ausflügler in die höher gelegenen Regionen gezogen. Am Stocksberg hielt sich der Besucherandrang aber im Gegensatz zum letzten Wochenende im Rahmen.

von Wolfgang Müller und dpa
Tief verschneit zeigen sich die Höhenlagen, wie hier in Maibach bei Mainhardt. Vereinzelt ziehen Langläufer hier ihre Runden. Foto: André Hatos
Tief verschneit zeigen sich die Höhenlagen, wie hier in Maibach bei Mainhardt. Vereinzelt ziehen Langläufer hier ihre Runden. Foto: André Hatos

Der Andrang von Personen, die in den Löwensteiner Bergen die Schneelandschaft erleben oder rodeln möchten, hielt sich am Samstagvormittag im Rahmen.

„Verkehrsmaßnahmen sind noch nicht erforderlich“, sagt der Heilbronner Polizeiführer vom Dienst, Matthias Strohsack. Bis Mittag kamen rund 500 Besucher zum Stocksberg. Trotzdem solle sich keiner aufgerufen fühlen, dorthin zu fahren. „Die Leute sollen möglichst zuhause bleiben“, so Strohsack. Beamte vom Weinsberger Revier kontrollieren die Zufahrt den ganzen Tag über.

Auch am Sonntag würden die Straßen zum Stocksberg verstärkt kontrolliert. In der Nacht ist Schneefall vorhergesagt. 


Ruhige Lage auch im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb 

Auch im Schwarzwald waren zahlreiche Ausflügler unterwegs. Die Schwarzwaldhochstraße musste am Vormittag für etwa eine Stunde gesperrt werden, sagte eine Sprecherin der Polizei in Offenburg am Samstag. Die Parkplätze seien zwar relativ voll, ansonsten sei aber alles im grünen Bereich. Auch im Südschwarzwald und auf der Schwäbischen Alb blieb es nach Angaben den dortigen Polizeipräsidien zunächst ruhig. 

In den vergangenen Wochen hatte es immer wieder chaotische Szenen an den winterlichen Ausflugszielen im Land gegeben. Auf dem Stocksberg, im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb stauten sich die Autos, die Ausflügler drängten sich auf Schlittenhängen und Winterwanderwegen. Daraufhin wurden etwa Straßen und Parkplätze gesperrt. Appelle von Politik und Polizei, überfüllte Gebiete wegen der Corona-Pandemie nicht mehr anzufahren, waren bislang aber meist verhallt.


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