Polizei kontrolliert Poser-Szene in der Region
Am sogenannten "Car-Friday", dem traditionellen Treffen der Autotuner, führte die Heilbronner Polizei am Karfreitag vermehrt Verkehrskontrollen durch.

Das Polizeipräsidium Heilbronn hat am Freitag die Poser-Szene in der Region kontrolliert. Polizei-Pressesprecher Daniel Fessler erklärt, dass bei diesen Kontrollen etwa 20 Beamte im Einsatz waren. Das Hauptaugenmerk der Kontrolleure lag auf unerlaubten technischen Veränderungen.
Die Kontrolle startete um 17 Uhr und endete gegen 23 Uhr. Dabei wurden nach Angaben der Polizei 22 Autos genau überprüft. Bei insgesamt zehn Fahrzeugen wurden diverse technische Mängel festgestellt. Vier davon wurden wegen gravierenden Mängeln stillgelegt und mussten stehen bleiben. Zudem war eine Person hinterm Steuer nicht mehr fahrtüchtig, da sie vermutlich durch Drogen berauscht war.
Neben den Kontrollen fanden im gesamten Heilbronner Stadtgebiet Geschwindigkeitsmessungen statt. Ein Fahrer war mit 21 km/h zu viel auf dem Tacho unterwegs. Der Fahrer muss nun mit einem Bußgeld, einem Punkt im Fahreignungsregister rechnen. Ein Sportwagenfahrer versuchte vor der Polizei zu flüchten und muss sich nun wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens verantworten. Zudem hatte der Mann eine geringe Menge an Drogen dabei und steht zudem unter dem Verdacht, berauscht das Auto gefahren zu sein.

Die Kontrolle der Poser-Szene in der Region fand zeitgleich zum inoffiziellen Saison-Start „Car Friday“, traditionell am Karfreitag, statt. Zuletzt hatten sich Beschwerden von Anwohnern, vor allem in der Heilbronner Innenstadt, über die Lärmbelästigung durch Autoposer gemehrt. „Posing, zu dem auch schnelles Anfahren und Abbremsen oder illegale Autorennen gehören, sind eine große Gefahr für die Bevölkerung“, sagt Fessler. Dem wolle die Polizei als Gegenspieler entgegenwirken.
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