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Polizei informiert über Sicherheit bei umstrittenen Castor-Transporten

  
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In einem Pressegespräch informiert die Polizei an diesem Donnerstagnachmittag in Heilbronn über das Schutzkonzept für die umstrittenen Atommüll-Transporte auf dem Neckar.

Von dpa und unserer Redaktion

Die Sicherheitskräfte wollen dabei besonders auch auf eine mögliche Gefahr von Terroranschlägen auf das Spezialschiff eingehen. Auskunft erteilt unter anderem Thomas Berger - er ist Polizeivizepräsident in Göppingen und war bei dem Transport im Oktober der Einsatzleiter.

Noch stehen zwei Transporte aus

Der Energieversorger EnBW plant bis Jahresende noch zwei Transporte mit ausgedienten Brennelementen auf dem Neckar. Das Unternehmen bringt den Atommüll in Castor-Containern vom stillgelegten Kraftwerk Obrigheim ins rund 50 Kilometer entfernte Zwischenlager Neckarwestheim. In diesem Jahr organisierte EnBW schon drei solcher Transporte - gegen den Widerstand von AKW-Gegnern. Sie halten die Beförderung der Castoren auf dem Fluss für ein Sicherheitsrisiko. Wann der vierte Transport stattfindet, gibt die EnBW immer erst kurzfristig bekannt. Die Vorbereitungen sind aber bereits abgeschlossen

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Die bisherigen Transporte wurden von zahlreichen Polizisten unter anderem in Booten und am Ufer sowie in einem Hubschrauber begleitet. Trotzdem gelang es AKW-Gegnern, sich etwa von einer Brücke abzuseilen und an einer Brücke fest zu ketten sowie in den Neckar zu springen. Die Aktivisten werten das als Lücke im Sicherheitskonzept. Die Polizei sieht darin hingegen keine ernste Gefährdung des Transports.


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- Dieses Video zeigt den ersten Atommülltransport am 28. Juni auf dem Neckar -

 

 

 

 

 

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