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Heilbronn

Neckar-Schifffahrt wieder freigegeben

  
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Nach einer Entspannung der Hochwasserlage ist die Schifffahrt auf dem Neckar zwischen Heilbronn und Mannheim wieder freigegeben worden. Das teilten die Behörden in Heidelberg am Dienstag mit.

Die Strecke war nach Starkregen seit vergangener Woche für die Schifffahrt gesperrt. Der Pegelstand sei zwar schon am Montag sehr weit gesunken, hieß es. Allerdings mussten die Schleusen nach dem Hochwasser gereinigt werden. Zudem wurden die Strecken abgefahren und geprüft. Die wegen Überschwemmung gesperrte Bundesstraße 37 nahe der Heidelberger Altstadt war schon am Wochenende freigegeben worden.

Entspannung in der Region


Das Hochwasser verursachte in der Region Heilbronn einige Straßensperrungen. Bis Freitag musste bei Gundelsheim sogar die B27 gesperrt werden. In Neuenstadt-Kochertürn war die Ortsdurchfahrt nicht mehr passierbar. Die Wehrbrücke zwischen Neckarsulm und Obereisesheim musste ebenfalls gesperrt werden, weil die Straße beim Kolbenschmidt-Parkplatz überflutet wurde. Mehrere Passagen des Neckartalradwegs und auch die Radwege an Jagst und Kocher waren vom Hochwasser betroffen und nicht mehr befahrbar.

Indessen fallen überall im Land die Pegelstände. Am Rhein-Pegel Karlsruhe-Maxau wurde der für die Schifffahrt relevante Wasserstand von 7,50 Metern laut HVZ am Montag um 16.15 Uhr wieder unterschritten. Unterhalb dieses Wertes dürfen zwischen Iffezheim und Germersheim wieder Schiffe fahren. Die Freigabe der Schifffahrt am Neckar zwischen Mannheim und Heilbronn erwartete das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt für Dienstag.

Nach dem Dauerregen der vergangenen Tage wird es laut Wetterdienst bis Ende der Woche überwiegend bewölkt und neblig sein, aber meist trocken. Die Meteorologen erwarten lediglich ab und zu leichten Sprühregen. Dabei soll es bei Temperaturen bis zu elf Grad zur Wochenmitte relativ mild sein. Erst am Wochenende droht wieder Frost und damit Straßenglätte.

Auch interessant: An Neckar, Kocher und Jagst hieß es am Freitag Land unter. Die Flüsse traten aufgrund der hohen Pegelstände an vielen Stellen über die Ufer

 

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