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Heimattage Eppingen: Der Festzug zieht durch die Altstadt und begeistert Tausende

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Die 2.500 Teilnehmer lassen sich beim Festzug durch Eppingen von Tausenden Zuschauern feiern.


Teilnehmer aus neun Nationen kündigte der Moderator des großen Festumzugs der Heimattage, Giselbert Seitz, an. Und tatsächlich zog ein nicht enden wollender Umzug durch Eppingens Altstadt. Aufgestellt hatten sich die 2500 aktiven Teilnehmer in der Elsenzstraße. Dann ging es weiter durch die Mühlbacher Straße. Ihren größten Auftritt hatten die 55 teilnehmenden Gruppen, darunter Vereine, Schulen, Kitas, Stadtteile, Delegationen der Partnerstädte und viele weitere Akteure, in der Brettener Straße. Vor dem Rathaus war die Tribüne aufgestellt. Dort kündigte Seitz, Ortsvorsteher von Richen und Gemeinderat, jede anrückende Gruppe an. Natürlich durfte auch der Stadtteil-Sketch, den Seitz und seine Kollegen mit OB Klaus Holaschke bereits am Eröffnungsabend zum Besten gegeben hatte, nicht fehlen.


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Sehr aufwändige Gestaltungen

Die zahlreichen Besucher an den Straßenrändern beklatschen die Beiträge. Manche davon waren sehr aufwendig gestaltet. Die Selma-Rosenfeld-Realschule hatte riesengroße Rosen beim Aufzug dabei, der Wagen aus Richen war mit Schwein und Vögeln in Übergröße dekoriert, dazu der Spruch "Richener Speckfresser grüßen Eppinger Mischtkrapp". Der Tennisclub Eppingen spannte während des Rundgangs ein Spielfeldnetz aus, Vereinsmitglieder spielten sich im Gehen über das Netz die Bälle zu. Für Augen, Ohren und nicht zuletzt die Nase hatten die Eppinger Quickly-Freunde mit ihren knatternden Vehikeln etwas anzubieten. Die Portugiesen führten volkstümliche Musik und Tanz auf, wobei die Herren die Kastagnetten schlugen. Die Elsenzer schenkten beim Vorbeimarschieren Zuschauern Wein aus, die Mühlbacher Bier in großen Krügen.

Heide Gal und Jürgen Keller, Anwohner der Brettener Straße, hatten ihre gepolsterten Gartemöbel an den Straßenrand gestellt und bewirteten ihre älteren Bekannten und Verwandten. Dabei bekamen sie viel Aufmerksamkeit von Umstehenden und Passanten. "Das nächste Mal schaffen wir ein paar Kästen Bier an und heiße Wust dazu", meinte Heide Gal lachend.


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Alte Schulfreunde getroffen

Robin Rebel genoss mit Frau Sandra und Sohn Luca (2) den Umzug. Robin Rebel freute sich, dass er seinen Kumpel wiedergetroffen hat, mit dem er die Realschule besucht hatte. "Fernando dos Santos ist wegen der Heimattage aus Portugal angereist, wir haben uns 20 Jahre schon nicht mehr gesehen."

Ebenfalls einen weiten Weg, aber nicht ganz so weit, hatte Heinz Schwindl, der mit seinen Kindern Pascal (11) und Valentina (7) von Mühlbach aus nach Eppingen geradelt war. "Für mich ist es heute das dritte Mal, dass ich den Heimattage-Umzug erlebe", so der Familienvater.

Für Zuschauer Hans-Gerd Hockenberger aus Adelshofen waren die Beiträge mit Kindern am schönsten. "Zumal die Enkel Ella (10), Arne (8) und Ole (7) mitgemacht haben."

Die Heimattage waren am Freitag mit dem Eppinger Abend gestartet. Mehr als 1000 Gäste haben das Programm, das von Eppinger Vereinen, Schulen und anderen Akteuren eingeprobt worden war, genossen.


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Treffen im Jahrgangshain

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Jahrgangstreffen. Eingeladen waren Eppinger der Jahrgänge 1922 bis 2000. Auf dem Friedhof gab es die zentrale Gedenkfeier zu Ehren der Verstorbenen sowie das Treffen im Jahrgangshain. Danach feierten die Jahrgänge an verschiedenen Orten. Um Mitternacht begann die Nachtschwärmermusik auf dem Marktplatz. Dies nutzten Hunderte, um die Songs der Coverband Realusion zu genießen und um alte Bekannte wiederzutreffen.

Vor dem Festumzug am Sonntag hatten die Kirchen zu einem ökumenischen Gottesdienst auf der Sparkassenbühne eingeladen.

Die Heimattage klingen heute mit einem Auftritt der Humorfabrik um 20 Uhr auf der Sparkassenbühne der Gartenschau aus.

 
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