Auf der Frankenbahn drohen weitere Streiks

  
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Im Tarifkonflikt mit der Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH (SWEG) und ihrer Tochter SWEG Bahn Stuttgart GmbH (SBS) hat die Lokführergewerkschaft GDL weitere Streiks angekündigt. Betroffen wären auch Verbindungen auf der Frankenbahn zwischen Stuttgart und Heilbronn.

Eine Urabstimmung habe 95,3 Prozent Zustimmung für weitere Streiks ergeben, teilte die Gewerkschaft mit. Die GDL kämpft für einen Tarifvertrag "zum Ausbau von Entgelt, Zulagen und Arbeitszeitregelungen sowie einer Einmalzahlung von 3000 Euro für alle GDL-Mitglieder in beiden Unternehmen“, wie es weiter heißt.

Die SWEG hatte auf frühere Streiks im September mit Unverständnis reagiert .„Indem die Gewerkschaft alle Beschäftigten im Schienensektor zum Streik aufruft, versucht sie, einen Abschluss für den gesamten SWEG-Konzern zu erzwingen“, kritisierte das landeseigene Unternehmen. 

Streiks im September führten zu einzelnen Zugausfällen 

Die SWEG Bahn Stuttgart GmbH ist nach der Übernahme aus der insolventen Abellio hervorgegangen und betreibt Verbindungen zwischen Tübingen, Stuttgart, Heilbronn, Osterburken und Mannheim. Im September war es hier zu vereinzelten Zugausfällen gekommen.


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Neben der SWEG fährt auf der Frankenbahn noch das Unternehmen Go Ahead, das vom aktuellen Tarifstreit nicht betroffen ist. In Hohenlohe ist die SWEG nicht im Schienenverkehr aktiv, betreibt dort aber einige Buslinien. 

Gewerkschaft will Arbeitgeber Bedenkzeit geben

Für den Fall, dass eine Einigung ausbleibt, hat die GDL Streiks angekündigt, die "nicht unbefristet, aber deutlich länger als die bisherigen Warnstreiks" sein sollen. "Zuvor aber bekommt der Arbeitgeber einige Tage Zeit, seine Haltung angesichts des Abstimmungsergebnisses zu überdenken", so die Gewerkschaft.  

      

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