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20 Prozent Einsparung beim Gasverbrauch in der Region Heilbronn

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Die jüngste Auswertung des Gas-Monitors zeigt: Die milden Temperaturen sind ausschlaggebend für den Erfolg beim Einsparen. Privathaushalte haben den größten Beitrag geleistet.

Die frühlingshaften Temperaturen in den letzten Tagen des vergangenen Jahres haben ihre Wirkung nicht verfehlt. Wie der Gas-Monitor von HNVG und Ferdinand-Steinbeis-Institut zeigt, gelang es auf den letzten Metern, gegenüber dem Durchschnitt der Vorjahre 20 Prozent Gas einzusparen.

 

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Durchschnittstemperatur mit 9,7 Grad deutlich über dem Schnitt der fünf Jahre zuvor

Die privaten Haushalte trugen weiterhin besonders viel dazu bei, dieses Ziel zu erreichen. Mit minus 24 Prozent zwischen dem 1. August und dem 1. Januar verbrauchten sie fast ein Viertel weniger als in den Vorjahren. Gerade in den letzten Wochen des Jahres war dafür allerdings ausschließlich das Wetter ausschlaggebend. Zwischen dem 25. Dezember und dem 1. Januar beispielsweise lag die Durchschnittstemperatur mit 9,7 Grad deutlich höher als der Schnitt der fünf Jahre zuvor mit 3,9 Grad. Der berechnete Minderbedarf lag damit bei 38 Prozent. 40 Prozent wurden tatsächlich eingespart.

 

Industrie hat weniger eingespart als private Haushalte

Das relativiert den Erfolg. Sobald die Temperaturen wieder sinken, steigt der Verbrauch wieder an. Um ihn dauerhaft um 20 Prozent zu senken, müssten dann wesentlich größere Anstrengungen unternommen werden. Das gilt auch für die Industrie, die bisher 14 Prozent eingespart hat, allerdings auch nicht in ähnlichem Maße wie Privathaushalte von den Außentemperaturen profitiert.

 

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Immerhin konnte die Warmwetterphase mitten im Winter genutzt werden, wieder Gas zu speichern. Die Kavernen sind wieder zu gut 90 Prozent gefüllt. Damit ist nicht nur das Risiko einer Gasmangellage in diesem Winter minimiert worden. Auch die Vorbereitung auf den nächsten Winter fällt umso leichter, je höher der Füllstand der Gasspeicher im Frühjahr noch ist. Der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, hat allerdings schon gewarnt, dass bei tiefen Minusgraden der Gasverbrauch in die Höhe schießt. Noch ist es zu früh für eine Entwarnung.

 


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