Neckarsulm-Amorbach bekommt endlich einen Supermarkt

  
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Der Neckarsulmer Stadtteil Amorbach hat nach jahrelanger Suche einen Investor gefunden. Geplant sind Wohnungen, Pflegeangebote und ein Supermarkt.


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Seit 2017 sucht die Stadt einen Investor für ein 7500 Quadratmeter großes Grundstück in der Amorbacher Ortsmitte. Direkt gegenüber der Grundschule war ein Mix aus Nahversorgung, Wohn- und Pflegeangeboten mit ärztlicher Versorgung gewünscht. Aber – bislang hatte sich kein Investor gefunden. 

Nachdem man die Idee eines Ärztehauses aus der Projektbeschreibung heraus genommen hatte, liegt der Fokus nun auf Pflege und Betreuung. „Die Stefan Immobilien GmbH aus Kirchardt ist grundsätzlich bereit, auf dem Areal Zentrum Amorbach ein Generationen-Quartier mit Lebensmittelmarkt, Senioren- und Familienwohnungen sowie Pflegeangeboten zu errichten“, teilt die Stadtverwaltung mit. 

Die Einkaufsituation in Neckarsulm-Amorbach ist verbesserungswürdig. Nun soll es in der Ortsmitte endlich vorangehen.
Die Einkaufsituation in Neckarsulm-Amorbach ist verbesserungswürdig. Nun soll es in der Ortsmitte endlich vorangehen.  Foto: Daniel Hagmann

Nahversorgung im Neckarsulmer Stadtteil Amorbach soll besser werden

In dem Quartier soll ein Supermarkt oder Discounter mit einer Verkaufsfläche von etwa 1000 Quadratmetern entstehen. Die jetzigen Einkaufsmöglichkeiten in Amorbach sind verbesserungswürdig. Es gibt zwar einen Balkan-Markt, dessen Angebot wird aber nicht von allen Einwohnern geschätzt. Auch über die Sauberkeit des Geländes gibt es immer wieder Beschwerden. 

In dem mehrgeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäude sollen neben dem Lebensmittelmarkt rund 70 betreute Senioren- und Mietwohnungen gebaut werden, davon mindestens 20 Prozent als sozial geförderter Wohnraum, so die Vorgabe der Stadtverwaltung. Das Dienstleistungszentrum umfasst Angebote für senioren- und altersgerechtes Wohnen mit ambulanter Betreuung und Tagespflege.

Bisher wurde nur eine Absichtserklärung, ein so genannter „Letter of Intent“ wie beim Aquatoll unterzeichnet, der bis Ende 2026 dem Investor eine Option auf das Grundstück bietet. „Sobald eine genehmigungsfähige Planung vorliegt, bereitet die Verwaltung den Kaufvertrag vor. Über den Verkauf des Grundstücks entscheidet abschließend der Gemeinderat

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