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Diese Wünsche haben CDU-Abgeordnete aus der Region vor den Sondierungsgesprächen

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Nach den Wahlerfolgen im Raum Heilbronn und Hohenlohe: Welche Wünsche und Empfehlungen haben Isabell Huber, Michael Preusch und Thomas Strobl für die anstehenden Sondierungsgespräche in Stuttgart?


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Nach den Wahlerfolgen der CDU in der Region, die in allen Wahlkreisen Neckarsulm, Heilbronn, Eppingen und Hohenlohe das Direktmandant gewonnen hat, steht nun der Arbeitsalltag an. Dabei geht der Blick der regionalen Abgeordneten Richtung Stuttgart.

Welche Wünsche und Empfehlungen haben Isabell Huber, Michael Preusch und Thomas Strobl für die anstehenden Sondierungsgespräche?

Gespannt verfolgen die Anhänger der CDU im Heilbronner Parkhotel die ersten Ergebnisse der Landtagswahl.
Gespannt verfolgen die Anhänger der CDU im Heilbronner Parkhotel die ersten Ergebnisse der Landtagswahl.  Foto: Mario Berger

Landtagswahl Baden-Württemberg: Schwierige Koalitionsverhandlungen in Stuttgart

Michael Preusch (CDU, Eppingen) freut sich über die „schöne Bestätigung“ seiner Arbeit in den vergangenen fünf Jahren. „Man muss als Abgeordneter im Wahlkreis präsent und aktiv sein, und das nicht nur acht Wochen vor der Wahl“, sagt der Eppinger im Hinblick auf seine Mitbewerber. 

Michael Preusch: Themen für Eppingen und das Land umsetzen

Ihm sei es nun vor allem wichtig, dass „wir die Themen für Eppingen und fürs Land umsetzen“. Die anstehenden Koalitionsverhandlungen werden sicher „hart“ werden, meint Preusch. „Es wird tief und intensiv diskutiert werden.“ Auch aufgrund der Tatsache, dass die Region Abgeordnete anderer Parteien verloren hat, werde er weiterhin mit den Kollegen überparteilich „in sachdienlichen Fragen gut zusammenarbeiten“.

Isabell Huber (CDU, Neckarsulm) freut sich ebenfalls über das „tolle Ergebnis. Ich bin sehr dankbar und freue mich auf die Aufgabe und Verantwortung, den Wahlkreis Neckarsulm als direkt gewählte Abgeordnete vertreten zu dürfen.“ Auch der Hohenloher CDU-Abgeordnete Tim Breitkreuz ist stolz: „38,8 Prozent der Erststimmen sind ein großes Vertrauen der Wählerinnen und Wähler in Hohenlohe. Jetzt gilt es, unser Land nach vorne zu bringen. Ich danke meinen Mitbewerbern für den fairen Wahlkampf.“

Isabell Huber: „Wir haben aufgeholt und das muss sich jetzt auch zeigen!“

Für die nun anstehenden Sondierungen und Koalitionsgespräche wünscht sich die Wüstenroterin eine „konstruktive Atmosphäre, um vertrauensvoll weiter miteinander zu regieren“. Allerdings habe sich die Ausgangslage geändert.


„Wir haben aufgeholt“, sagt die CDU-Abgeordnete, „und dass muss sich jetzt auch zeigen!“ Dass die Verhandlungen nicht einfach werden, das ist sich auch Isabell Huber bewusst. „Beide Seiten werden Zugeständnisse machen müssen.“ 

Thomas Strobl (66) pocht nicht auf sein Amt als Innenminister

Thomas Strobl, der nach seinem 66. Geburtstag am Dienstag nur kurz Zeit zwischen seinem Heilbronner Büro und dem Stuttgarter Innenministerium hat, freut besonders, „dass es nach zehn Jahren wieder gelungen ist, das Direktmandat im Wahlkreis Heilbronn zurückzugewinnen“. Er sei „sehr dankbar für das offensichtlich parteiübergreifende Vertrauen“ und werde „alles geben, um dieses Vertrauen zu rechtfertigen und unserer schönen Heimat und unserem tollen Land zu dienen“.


In welcher Funktion der amtierende Innenminister in der neuen Landesregierung dabei sein wird, das lässt Strobl offen. „Erst das Land, dann die Partei und erst ganz zum Schluss die Person.“ Für die anstehenden Gespräche wünscht er sich eine „verlässliche und vertrauensvolle Atmosphäre“. 

Klare Absage an die AfD – dafür steht Thomas Strobl „felsenfest“

Einer Zusammenarbeit mit der AfD, wie sie Molkereichef Theo Müller jetzt wieder ins Spiel gebracht hat, erteilt der bis 2023 Vorsitzende der CDU Baden-Württemberg eine klare Absage: „Eine Koalition sowie jede Form der Zusammenarbeit mit Blick auf eine mögliche Landesregierung scheidet ohne jedes Hintertürchen aus.

Eine Partei, die in Baden-Württemberg zu Recht derzeit als rechtsextremistischer Verdachtsfall eingestuft ist, darf unter keinen Umständen an einer Landesregierung in irgend einer Art und Weise beteiligt sein. Dafür steht die CDU – dafür stehe ich auch ganz persönlich, felsenfest, unverrückbar, wie ein Bollwerk.“

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