Waschbären am Breitenauer See? Warum sie eine Gefahr für Hunde sind
Auch im Landkreis Heilbronn und speziell am Breitenauer See kommen Waschbären vor. Worauf Hundebesitzer jetzt achten sollten, damit sich Hunde nicht mit einem gefährlichen Virus infizieren.

Es gibt immer mehr Waschbären in Deutschland – und auch die Population der Tiere in der Region Heilbronn wuchs in den vergangenen Jahren. Besonders wohl fühlen sich Waschbären rund um den Breitenauer See. Dabei richten sie viel Schaden an: sie plündern Mülleimer und Streuobstwiesen, verbreiten Krankheiten und bedrohen die Existenz von Kleinsäugetieren und Vögeln.
Vor allem Hundebesitzer sollten aufpassen: Bei Waschbären im Kreis Heilbronn ist ein für Hunde potenziell tödliches Virus festgestellt worden, wie echo24.de berichtet.
Staupevirus bei Waschbären aus der Region nachgewiesen
Markus Braun vom „Deutschen Jagdverband“, erklärt: „Von einem Waschbären aus Oedheim und einem aus Obersulm liegen uns mittlerweile Untersuchungsergebnisse vor. Beide Tiere waren stark verwurmt und bei beiden konnte das Staupevirus nachgewiesen werden.“ Der Jäger aus Löwenstein-Rittelhof führt aus: „Da das Staupevirus auch Füchse und Hunde befällt, sind bei Kontakt mit infizierten Waschbären auch Haus- und Jagdhunde gefährdet. Daher sollte auf eine regelmäßige Impfung der Hunde geachtet werden.“
An welchen Symptomen man erkennt, ob sich Tiere mit dem Virus infiziert haben, erfahren Sie bei diesem Artikel von echo24.de.
Kommentare öffnen

Stimme.de
Kommentare