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Untereisesheim: Bewohner der Mehrfamilienhäuser sollen sich im Quartier einbringen

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Der Gemeinderat Untereisesheim befasst sich mit besonderer Wohnform im "Schafbuckel II" und mit der Neugestaltung eines ehemaligen Bauernhofs.

Im Baugebiet "Schafbuckel II" soll die besondere Wohnform entstehen. Ziel ist es, dass sich die Bewohner gemeinschaftlich engagieren. Visualisierung: ITVS
Im Baugebiet "Schafbuckel II" soll die besondere Wohnform entstehen. Ziel ist es, dass sich die Bewohner gemeinschaftlich engagieren. Visualisierung: ITVS

Die Ortsdurchfahrt bekommt in den kommenden Jahren einen neuen Anblick: An mehreren Stellen wollen Investoren in Untereisesheim zusätzlichen Wohnraum schaffen. Das größte Vorhaben soll auf dem Gelände eines ehemaligen Bauernhofs umgesetzt werden. Außerdem hat sich der Gemeinderat mit der sogenannten "Besonderen Wohnform" im Baugebiet "Schafbuckel II" befasst, hinter dem die Firma ITVS Innovations- und Visionsschmiede steht.

In der besonderen Wohnform sollen sich die Bewohner engagieren

Die Gemeinschaft soll in der besonderen Wohnform an erster Stelle stehen. Die Bewohner der Mehrfamilienhäuser, so die Hoffnung aller, bringen sich in ihrem Quartier ein. Alt und Jung, Single und Familien: Die Wohnungen stehen allen offen.


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Im Gemeinderat hat nun Joachim Burkart, Mitbegründer von ITVS, den aktuellen Stand präsentiert. Er sprach über die Baupreisentwicklung sowie neue Richtlinien. "Effizienter und optimierend" falle deshalb die Kostenplanung aus, sagte er. Joachim Burkart bleibt dennoch zuversichtlich, dass er das Vorhaben im Ort umsetzen kann. "Wir bereiten den Bauantrag vor."

Derzeit liegt außerdem das Hauptaugenmerk darauf, Angebote für die einzelnen Gewerke einzuholen. Zudem wird geprüft, auf welchen Energieträger es am Ende hinausläuft. Im Gespräch sei vieles, er nannte Biothermie, Wärmepumpe sowie Pellets, "alles in Verbindung mit Solarthermie".

Der Gemeinderat entscheidet über den Grundstückspreis

In dem Wohnprojekt sollen auch günstige Wohnungen entstehen. Damit am Ende tatsächlich ein bezahlbares Mietniveau rauskommen kann, will Joachim Burkart nach eigenen Angaben alle Zuschüsse abschöpfen. "Wir tun wirklich alles dafür, auch einen sozialen Wohnraum zu schaffen." Eine wichtige Rolle kommt dabei dem Untereisesheimer Gemeinderat zu, der das benötigte Grundstück an den Investor verkauft. Die Fläche gehört noch der Gemeinde.

Zu Beginn der Planungen habe ein Preis von 350 Euro je Quadratmeter im Raum gestanden, sagte Joachim Burkart. Mittlerweile sei von 450 Euro die Rede. Seinen Wunschpreis nannte er in diesem Zusammenhang aber nicht. Unterm Strich hofft er, dass möglichst viele Interessierte dabeisein können.

Mit zwei weiteren Bauvorhaben befasst sich das Gremium

In der Sitzung des Gemeinderats ging es ebenfalls um die Pläne für den ehemaligen Bauernhof Hauptstraße 15, wo Schäfer Wohnbau fünf Mehrfamilienhäuser errichten will. Das Gremium stimmte zu, die Pläne öffentlich auszulegen. Zu dem Vorhaben gehört eine Tiefgarage, weitere Stellplätze sollen ebenerdig ausgewiesen werden.

Unterdessen steht bei Anwohnern weiterhin ein Mehrfamilienhaus in der Brunnenstraße in der Kritik. Das wird in den Stellungnahmen deutlich, die bei einer ersten öffentlichen Beteiligung eingegangen sind. Auch in der Sitzung verfolgten Untereisesheimer den Tagesordnungspunkt aufmerksam. Überarbeitet wurden nun die zuletzt veröffentlichten Pläne, es hat Korrekturen in den Zeichnungen gegeben. Enthalten sind zukünftig die Maximalhöhen. Die Pläne werden erneut ausgelegt, auch Untereisesheimer können sich dazu äußern.

 

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