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Zahl der Gewaltdelikte nimmt weiter zu: Null Toleranz ist gefragt

  
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Die zunehmende Gewalt im Land spiegelt gesellschaftliche Fehlentwicklungen wider. Eine besorgniserregende Tendenz, die entschlossenes Handeln erfordert, meint der Autor.


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Der Stadtkreis Heilbronn hat den Pseudo-Titel „sicherster Stadtkreis im Land“ verloren. Dafür gibt es mehrere Gründe. Die Polizei hat die Entwicklungen in der Innenstadt sehr wohl registriert und mit verstärkten Kontrollen und der Videoüberwachung am Marktplatz entgegengesteuert. Maßnahmen, die noch vor fünf Jahren von Polizei- und Verwaltungsspitze vernachlässigt wurden. Mehr Kontrollen führen selbstverständlich zu mehr registrierten Straftaten und somit auch zu einem Verweis auf die hinteren Plätze der nichtssagenden Sicherheitsliga deutscher Innenstädte.

Zahl der Gewalttaten bereitet Grund zur Sorge

Doch etwas anderes bereitet durchaus Grund zur Sorge. Die Zahl der Gewaltdelikte nimmt weiter zu. Die Fähigkeit, Konflikte in der Diskussion zu lösen, nimmt immer mehr ab. Lieber und offenbar viel schneller schlagen die Täter zu. Sie machen selbst vor der Polizisten nicht Halt. Im Schnitt wird täglich ein Polizeibeamter bei seinem Einsatz verletzt.

Polizeipräsident Frank Spitzmüller spricht von vorherrschender Gewalt in Teilen der Bevölkerung, die ihm Sorge bereite. Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen ist im Vergleich zum Bevölkerungsanteil nach wie vor auf einem viel zu hohen Niveau. Der Staat darf keine Milde walten lassen. Beim Angriff auf Polizisten werde man sich nicht wegducken, sagt Spitzmüller. Das wäre auch das falsche Signal.

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