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Von E-Paper bis KI-Rechenzentrum

Lokaltour in Neckarwestheim: Leser diskutieren mit Stimme-Chefredakteur

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Uwe Ralf Heer diskutiert mit Lesern über das neue Stimme-E-Paper und über das Großprojekt KI-Rechenzentrum auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerks. 


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Der geplante Bau eines KI-Rechenzentrums auf dem Gelände des endgültig abgeschalteten Gemeinschaftskernkraftwerks Neckar ließ in der Region aufhorchen. Im Mai hatte die Gemeinde Neckarwestheim die Pläne der EnBW-Tochter Netze BW erstmals öffentlich gemacht. Das Thema nahm erwartungsgemäß auch breiten Raum bei der 116. Lokaltour mit Stimme-Chefredakteur Uwe Ralf Heer ein, die am vergangenen Mittwochabend im Ristorante Pane e Vino auf dem Gelände des Golf- und Landclubs Schloss Liebenstein stattfand. 

Lokaltour in Neckarwestheim mit Chefredakteur Uwe Ralf Heer: Diskussionen über E-Paper

„Wir sind nach 2011 und 2023 bereits zum dritten Mal in Neckarwestheim“, begrüßte Chefredakteur Uwe Ralf Heer die rund 30 Gäste, die zur Lokaltour gekommen waren, um sich über die Stimme-Mediengruppe und die Entwicklungen in ihrer Gemeinde zu informieren. Natürlich war auch Bürgermeister Jochen Winkler anwesend, der im März 2024 in seine zweite Amtszeit gewählt wurde.

Und nach einem Parforceritt von Heer durch die sich dramatisch wandelnde Medienlandschaft kamen schon die ersten Anmerkungen. „Die neue Gestaltung des Stimme-E-Papers ist für mich nicht so attraktiv. Mir hat es vorher besser gefallen“, kritisiert ein Leser.                

Lokaltour in Neckarwestheim: Neue Preisstaffel angekündigt 

„Wir mussten das E-Paper technisch weiterentwickeln, weil es in die Jahre gekommen war“, erläuterte Heer und kündigte viele Zusatzangebote im neuen System an. „Wir erklären die Neuerungen demnächst in einem Flyer, das wird sie überzeugen“, versprach der Stimme-Chefredakteur, der auch als verfrühter Weihnachtsmann auftrat.

„Wir beschließen demnächst eine neue Preisstaffel, dann wird das ganze Angebot im Abopreis enthalten sein“, versicherte er einem Abonnenten, der die aktuellen Unterschiede monierte.           

KI-Rechenzentrum in Neckarwestheim Thema bei Lokaltour: Viel Potenzial auf Gelände

Zeitnah soll auch das neue KI-Rechenzentrum auf den „im Volksmund genannten Golanhöhen kommen“, kündigte Jochen Winkler an. „Die Gespräche haben uns alle überrascht, wir hatten erst in vier Jahren damit gerechnet“, erläuterte der Neckarwestheimer Bürgermeister.

Zahlreiche Arbeitsplätze würde das Pilotprojekt Rechenzentrum, das schon 2028 in Betrieb gehen soll, zunächst zwar noch nicht bringen. „Das Gelände hat noch viel Potenzial und wir hoffen, dass sich im Umfeld zusätzliche Firmen ansiedeln“, unterstrich Winkler.

Lokaltour in Neckarwestheim: Leser stellen Fragen zu Stromtrasse und Lärmbelästigung

Schnell wurden auch Fragen nach der dritten Stromtrasse, die von Talheim in die Gemeinde führt, nach einer möglichen Lärmbelästigung und elektromagnetischen Feldern laut. „Wir versuchen, gut darauf aufzupassen, und die Gemeinde kann die Pläne steuern“, versprach der Bürgermeister Transparenz. Dazu werde man in der Gemeinde auch eine Whatsapp-Gruppe entwickeln.

„Wir haben viel gelernt. Was sich in Neckarwestheim tut, wird landesweit noch für Aufmerksamkeit sorgen“, betonte Uwe Ralf Heer nach gut 60 Minuten, die wie im Flug vergingen und jede Menge Anregungen für anschließende Diskussionen bei Pizza, Bier und Wein boten. 

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