Geförderte Wohnungen in der Region: Was die fehlende Übersicht für Wohnungssuchende bedeutet

  
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Die Suche nach gefördertem Wohnraum ist gerade auf dem Land sehr intransparent, meint unser Autor.

Es wird zu wenig gebaut in Deutschland. Gerade geförderte Wohnungen mit günstigen Mieten sind rar gesät.
Es wird zu wenig gebaut in Deutschland. Gerade geförderte Wohnungen mit günstigen Mieten sind rar gesät.  Foto: Bernd Weißbrod

Durch die hohe Nachfrage und das knappe Angebot ist die Wohnungssuche in der Region schwierig genug. Vor einem schier undurchschaubaren Dickicht steht, wer mit einem Wohnberechtigungsschein in der Hand nach einer geförderten Wohnung sucht. Gerade abseits der Stadt Heilbronn ist dieses Marktsegment maximal intransparent.

Im Stadtgebiet gibt es mit der Stadtsiedlung einen Hauptanbieter, der mehr als 70 Prozent der geförderten Wohnungen im Portfolio hat. Wer sich dort registriert, besitzt eine reelle Chance fündig zu werden. Im Landkreis Heilbronn oder gar in Hohenlohe ist hingegen behördlicherseits nicht einmal bekannt, wie viele geförderte Wohnungen es überhaupt gibt. Die Zahl wird allenfalls anhand der Förderanträge hochgerechnet.

Vereinfachungen wären möglich und würden Wohnungssuchenden helfen

Dabei gibt es sogar ein landesweites Portal zum geförderten Wohnungsbau, das die Kommunen mit ihren Daten befüllen. Das ist allerdings extern nicht zugänglich. Stellt sich die Frage: Warum?

In den meisten Fällen wird eine Wohnung in einem gewissen Radius gesucht, da würde es doch weiterhelfen, wenn bekannt wäre, dass es in Kommune X lediglich drei geförderte Wohnungen gibt, in Kommune, fünf Kilometer entfernt, aber 80 zur Verfügung stünden. Nicht weniger wichtig wäre die Information, über welche Anbieter die Wohnungen anzufragen wären.

Solche Vereinfachungen würden immer noch nicht garantieren, die passende Wohnung zu finden, aber zumindest den Frustfaktor bei der Suche reduzieren. 

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