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Finsterroter See zugefroren: Mit Schlittschuh und Schlitten auf dem Eis

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Der Frost reichte, der Finsterroter See bei Wüstenrot ist gefroren. Auf der dünnen Eisdecke kann bereits Schlittschuh gelaufen werden. So ist die Stimmung vor Ort.


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Der Winter hat Baden-Württemberg am ersten Januarwochenende fest im Griff. Auch im Raum Heilbronn und Hohenlohe sind über Nacht wieder einige Flocken gefallen. Dazu klettert das Thermometer seit Tagen kaum über die Null-Grad-Marke. Einige Gewässer in der Region sind bereits zugefroren – wie auch der Finsterroter See bei Wüstenrot.

Schlittschuhlaufen auf dem Finsterroter See bei Wüstenrot: Kinder spielen auf dem Eis

Der See ist im Winter ein beliebtes Ausflugsziel für Eisfans. Jugendliche sind mit Schlittschuhen auf der gefrorenen Wasserfläche unterwegs, kleinere Kinder ziehen einen Schlitten hinter sich her. Dazu gehört der acht Jahre alte Kaeylar. „Toll ist es“, sagt der Bub, der zum zweiten Mal auf dem Eis ist. 


Die Fahrt hinauf nach Wüstenrot nimmt Vater Volker Ackermann gern in Kauf. „Für Kinder ist es ein großer Spaß“, sagt er. Bei 1,5 Grad in Heilbronn sei es dort noch zu warm für Eisflächen, sagt er. Sicher fühlt er sich, auch was das Hinfallen angeht. Man dürfe es halt nicht übertreiben.

Beim Knacken hinlegen: Eltern schulen ihre Kinder

Nebenan wissen Kinder einer anderen Familie Bescheid. Beim leisesten Knacken auf den Bauch legen, um das Gewicht zu verteilen und nicht ins eiskalte Wasser einzubrechen. Ein Junge macht es seinem Bruder vor. Sicherheit geht vor. Als das Eis ein komisches Geräusch von sich gibt, ziehen Eltern die Kinder schnell runter, kurze Pause, dann geht es schon wieder weiter mit dem Spaß auf der gefrorenen Fläche. 

Mit Schlitten auf dem Finsterroter See bei Wüstenrot: der acht Jahre alte Kaeylar.
Mit Schlitten auf dem Finsterroter See bei Wüstenrot: der acht Jahre alte Kaeylar.  Foto: Gajer, Simon

Der Finsterroter See hat seine Fans weit über Wüstenrot hinaus. 45 Minuten Anfahrt hat Anna aus Brackenheim mit  ihrer Familie hinter sich. Im Zabergäu sei es noch zu warm zum Schlittschuhlaufen, sagt die Mutter, die ihren Nachnamen nicht in der Zeitung lesen möchte. „Die Kinder finden es toll“, sagt sie. Eigentlich hatten alle auf Schnee und einen zugefrorenen See gehofft. Gerade bietet der Winter bei Wüstenrot nur Eis. „Das Wichtigste“, sagt sie.

Schlittschuhe dabei haben die Kinder von Regina, die ebenfalls ihren Nachnamen nicht nennen will. „Sie finden es toll.“

Winter in Heilbronn und Hohenlohe: Januar vorerst frostig kalt

Und auch in den kommenden Tagen soll es in der Region frostig kalt bleiben. Der Deutsche Wetterdienst kündigt sogar weitere Schneefälle für die Region Heilbronn und Hohenlohe an. Bis zu drei Zentimeter Neuschnee sind am Wochenende möglich. 

Ob sich jedoch auch eine Eisfläche auf den anderen Seen in der Region bildet, ist ungewiss. Grundsätzlich sind auch nicht alle Eisflächen speziell fürs Schlittschuhlaufen freigegeben, mancherorts gibt es strikte Verbote. Wer die Eisfläche der Ehmetsklinge betritt, muss unter Umständen mit einer Strafe von bis zu 100.000 Euro rechnen. 

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