E-Auto brennt in Schwaigern: Flammen greifen auf Wohnhaus über
In Schwaigern ist ein E-Auto beim Aufladen in Brand geraten. Das Feuer breitete sich auf ein Wohnmobil und ein Wohnhaus aus. Was bisher bekannt ist.
Am Montagmorgen gegen 7:40 Uhr ist die Feuerwehr zu einem Autobrand in Schwaigern in der Schafackerstraße ausgerückt. Dort stand ein Elektroauto in Flammen, das in der Einfahrt eines Einfamilienhauses zum Laden geparkt war. Das brennende Auto rauchte stark, wie Sandro Esslinger, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Schwaigern berichtet.
Außerdem schlugen die Flammen schnell auf ein neben dem Auto geparktes Wohnmobil über. „Weil in diesem Gasflaschen gelagert waren, gab es mehrere Explosionen“, berichtet Esslinger. Durch die explodierenden Gasflaschen breitete sich das Feuer massiv aus und griff auch auf das Wohnhaus über. Zudem wurden durch umherfliegende Fahrzeugteile weitere Fahrzeuge beschädigt.
E-Auto brennt in Schwaigern: Feuer greift auf Wohnmobil und Haus über
Mit der Abteilung Schwaigern war auch die Abteilung Massenbach vor Ort mit insgesamt sechs Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften. Das Löschen des Elektroautos habe den Einsatzkräften keine Sorgen bereitet, außer, dass dafür viel Löschwasser nötig war, erklärt Sandro Esslinger. Auch die Ausbreitung des Brandes auf weitere Gebäude habe man verhindern können, im Nachbarhaus sei lediglich eine Scheibe zerbrochen.
Warum das E-Auto plötzlich in Flammen stand, ist aktuell unklar, die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Drei Personen, darunter die beiden Eigentümer des Wohnhauses, sind mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden, sonst wurde niemand verletzt. Laut Polizei sei der Brand gegen 8 Uhr unter Kontrolle gewesen.
Fahrzeugbrand in Schwaigern mit starker Rauchentwicklung
Was mit dem völlig ausgebrannten E-Auto passieren soll, ist ebenfalls noch offen. Die Einsatzkräfte haben einen Energiespeicherfachmann des Heilbronner Landkreises hinzugezogen, der über das weitere Vorgehen entscheiden soll. Der Sachschaden wird insgesamt auf einen mittleren sechsstelligen Betrag geschätzt.
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Kommentare
Harald Kern am 17.02.2026 09:06 Uhr
Ich besitze seit ca.3Jahren ein E-Fahrzeug. Dieses lade ich zu 90% mit Überschußstrom
aus der PV-Anlage mit höchstens 3,5 Kw mittels einer Wallbox. Somit werden
die Stromleitungen nicht überlastet. Bei richtiger Handhabung kann so etwas nicht
passieren. Es wäre interessant zu erfahren, was bei den Ermittlungen herauskam, damit
andere E-Autofahrer nicht den selben Fehler machen. Trotzdem viel Spaß beim
E-Auto fahren.