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Fahrschul-Inhaber unter Betrugsverdacht – Betriebe im Raum Heilbronn geschlossen

  
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Nach einer Razzia Ende Juni in Heilbronn steht ein Fahrschul-Inhaber unter Betrugsverdacht. Die Schule bleibt zunächst geschlossen.


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Nachdem eine Fahrschule und mehrere Privaträume Ende Juni von Polizei und Staatsanwaltschaft Heilbronn durchsucht wurden, hat die Fahrschule vorläufig geschlossen. Das teilt Tobias Göbel, Rechtsanwalt des Fahrschul-Inhabers, mit. Der Betreiber steht im Verdacht, Teil einer Bande zu sein.

Betrüger, die einem Führerscheinanwärter ähnlichsehen, erscheinen stellvertretend in dessen Namen zur theoretischen Prüfung und lösen für ihn die Fragen. Dafür bezahlen die Prüflinge mehrere Tausend Euro – der Fahrschul-Inhaber soll dabei abkassiert haben. Bei diesen Stellvertretern handelt es sich in der Mehrzahl um syrische Staatsangehörige.

Fahrschule nach Polizei-Razzia vorläufig geschlossen: Nach dem 20. August soll Betrieb wieder öffnen

Ein Sprecher des Landratsamts Heilbronn teilt mit, dass nach Kenntnis der Behörde die Fahrschulen in Brackenheim sowie eine Zweigstelle in Heilbronn unmittelbar nach der Razzia vorübergehend geschlossen waren. Zuständig sei das Amt für Sicherheit und Ordnung im Landratsamt. Zu den Details der Schließung könne man aufgrund des aktuellen Verfahrens keine Angaben machen, heißt es weiter. 

Doch der Betrieb ging bis Anfang August weiter. Prüflinge konnten auch weiterhin ihre Prüfungen ablegen. Bis 20. August soll laut Rechtsanwalt Göbel die Fahrschule geschlossen bleiben. Danach wolle man den Betrieb fortsetzen. 

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