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Eishockey-Spieler trauen sich am Dreikönigstag auf Mühlbacher See in Eppingen

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Der Mühlbacher See in Eppingen ist zugefroren – zur Freude mutiger Wintersportler, die sich am Dreikönigstag auf das Eis trauen. Für ein privates Eishockeyspiel wurden Tore aufgestellt. 

von Nicole Theuer

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Der Dauerfrost der vergangenen Tage macht es möglich: zugefrorene Seen, die Schlittschuhläufer und Eishockeyspieler sowie Spaziergänger anlocken. Während der Jägersee, idyllisch gelegen zwischen Eppingen und Kleingartach am Dienstagvormittag tatsächlich still ruht, herrscht auf dem Eis des Mühlbacher Sees rege Betriebsamkeit.

Im Wald zwischen Eppingen und Kleingartach liegt der Jägersee. Abgesehen von einigen Spaziergänger ruhte der See gestern morgen still in der Landschaft
Im Wald zwischen Eppingen und Kleingartach liegt der Jägersee. Abgesehen von einigen Spaziergänger ruhte der See gestern morgen still in der Landschaft  Foto: Nicole Theuer

Ein junges Pärchen testet die Haltbarkeit des Eises und macht einen kleinen Spaziergang auf dem Gewässer, während andere Besucher Vorbereitungen für ein Eishockeyspiel treffen.

Auf dem Mühlbacher See in Eppingen wird am Dreikönigstag Eishockey gespielt

Da wird die Eisdecke von der dünnen Schneeschicht, die Frau Holle in der Nacht zuvor über dem Kraichgau verteilt hat, befreit. Es werden kleine Tore aufgestellt und am Ufer wird eine lange Leiter für den Fall der Fälle, dass einer der Spieler ins Eis einbricht, bereitgelegt.

Während sich die meisten Spieler mit einer dicken Jacke und einem wärmenden Pullover ausgerüstet haben, haben zwei Eishockeyfans zu den Trikots ihres Lieblingsvereins gegriffen und gleiten in leuchtend roten Shirts über das Eis.

Auf dem Mühlbacher See fanden sich Eishockeyfans ein, befreiten die Eisfläche vom Schnee und widmeten sich dem Sport auf zwei Kufen.
Auf dem Mühlbacher See fanden sich Eishockeyfans ein, befreiten die Eisfläche vom Schnee und widmeten sich dem Sport auf zwei Kufen.  Foto: Nicole Theuer

Dann heißt es, die Schlittschuhe anziehen, den Schläger in die Hand nehmen und den Puck ins Spiel bringen. Spieler verschiedener Altersgruppen tummeln sich auf dem geräumten Rechteck. Die jüngsten Kufensportler lassen derweil den Schläger noch Schläger sein und machen vorsichtig die ersten Schritte auf dem blanken Untergrund.

Am Ufer bleiben einige Spaziergänger stehen und schauen den Sportlern auf dem Eis zu. Die haben ihren Spaß. Wer am Ende öfter den Puck im gegnerischen Tor versenkt hat – das ist egal. 

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Nicht nur im Landkreis Heilbronn und Hohenlohekreis sind die Seen zugefroren – auch in der Stadt hat sich auf vielen Wasserflächen eine dicke Eisschicht gebildet. In der Nacht auf Dienstag hat es außerdem geschneit, Heilbronn ist in Weiß gehüllt. Im Stadtkreis sieht es allerdings schwieriger aus mit dem Betreten von Eisflächen

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