Digitale Ratssitzungen sollten bald Realität werden
Per Tablet an einem Meeting teilnehmen ist für viele Alltag geworden. Das dies im Gemeinderat noch nicht geht, ist antiquiert und muss bald geändert werden.

Im Geschäftsleben sind digitale Sitzungen längst Alltag geworden. Zwar hakt immer wieder die Technik, und über die Sitzungsdisziplin lässt sich streiten. Aber -- für Meetings und Absprachen ist es enorm zeitsparend und oft erstaunlich effizient, wenn sich die Gesprächspartner digital zusammenschalten können.
Während Corona ging’s ja auch: Hybride Sitzungen sind keine neue Idee
In der Corona-Zeit ging es ja auch: Hybride Ratssitzungen sind keine neumodische Idee, sondern eigentlich schon etabliert. Daher verwundert die Aussage, man müsse erst eine Rechtsgrundlage schaffen. Das wirkt reichlich antiquiert, wie es auch die Technik in manchem Ratssaal ist. Um es kurz zu machen: Man kann schon froh sein, wenn das Mikro funktioniert.
Die meisten Gemeinderätinnen und -räte haben ohnehin ein Tablet, um das Ratsinformationssystem abrufen zu können. Sicher ist es da ohne allzu großen Aufwand auch möglich, sich digital in Ratssitzungen dazuzuschalten. Ob dann Diskussionen oder Beschlüsse live gestreamt werden, ist nochmal eine andere Frage.
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