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Kammermusiktage in Neckarsulm
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Die „besten Solisten der Welt“ geben sich ein Stelldichein 

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Von 1. bis 7. Februar finden in der Musikschule Konzerte von Klassik über Romantik bis zur Moderne statt. Bei den Proben dürfen die Schüler zuhören, auch in Schulen und Kindergärten gibt es wieder Besuche. 

Claudio Bohórquez (Cello) und Paul Meyer (Klarinette) gastieren wieder in Neckarulm.
Claudio Bohórquez (Cello) und Paul Meyer (Klarinette) gastieren wieder in Neckarulm.  Foto: Leonore Welzin

Anfang Februar bringen die Kammermusiktage internationales Flair nach Neckarsulm. Damit findet das erfolgreiche Musikfestival vom vergangenen Jahr eine Wiederholung in kleinerer Form. Statt in der Ballei, wo sich 150 Zuhörer durchaus etwas verlieren können, geht man in den Saal der benachbarten Musikschule, die Gastgeber für die Kammermusiktage sein wird. 

Der Vorteil hier: „Die Proben werden öffentlich sein, das heißt unsere Schüler können gerne zuhören“, freut sich Musikschul-Leiterin Regine Kurzweil. Auch in Schulen und Kindergärten gibt es wieder Besuche der „Besten Solisten der Welt“, so die wenig bescheidene Beschreibung von Claudio Bohórquez und seinen Kollegen. 

Internationale Künstler zu Gast in Neckarsulm

Der in Deutschland geborene Cellist peruanisch-uruguayischer Abstammung ist mit seinem „Festival Salon“ in der Provence wie auch am Neckar unterwegs. Kulturamtsleiter Hansjörg Kiefer konnte seinen Freund wieder für eine Woche voller Musik in Neckarsulm begeistern.

Fünf Konzerte wird es in dieser Woche geben, mit den klangvollen Titeln Poetica, Klage & Leidenschaft, Lyrik & Liebe, Sturm & Drang, sowie Schwanengesang. Neben Claudio Bohórquez wird auch erstmals sein Bruder Oscar mit der Violine gastieren. Ria Ideta (Marimbaphon), Nabil Shehata (Kontrabass), Paul Meyer (Klarinette), Gareth Lubbe (Viola), Daishin Kashimoto (Violine) und Éric le Sage (Klavier) sind schon „alte Bekannte“ vom Musikfestival. 

Programm der Kammermusiktage in Neckarsulm verspricht einen Streifzug durch die Musikgeschichte

Kulturamtsleiter Kiefer ist begeistert: „Das wird ein Streifzug durch die Musikgeschichte, durch die Highlights der Kammermusik.“ Es sei „ein tolles, intensives Programm und für jeden Geschmack etwas dabei“. Unter dem Titel „Poetica“ startet die Kammermusikreihe am Sonntag, 1. Februar, um 18 Uhr. Die Fantasiestücke von Robert Schumann, drei Romanzen, die „Märchenbilder“ sowie die Dichterliebe von Heinrich Heine stehen auf dem Programm von Claudio Bohórquez und Péter Nagy. 

Am 3. Februar sind mit Josef Mysliveček, Osvaldo Golijov, Thomas Friberg und Krzysztof Penderecki eher unbekannte Komponisten an der Reihe. „Wir haben ja auch einen Bildungsauftrag“, stellt Regine Kurzweil fest. Das Klavierkonzert Opus 34 von Johannes Brahms rundet den gemischt besetzten Abend unter dem Motto „Klage und Leidenschaft“ ab. 

Bei „Lyrik und Liebe“ am 4. Februar geht es mit Gershwins „Porgy and Bess“ sowie dem Klavierquintett von Schumann beschwingt zu. Mit „Sturm und Drang“ wagen sich die Künstler am 6. Februar ins Deutsche Zweiradmuseum und heizen dort mit Rossini an Cello und Kontrabass, Mozart und Schubert ein. Der „Schwanengesang“ rundet die Kammermusiktage am 7. Februar dann wieder in der Musikschule ab. 

Das komplette Programm und Karten gibt es bei Kammermusiktage - Hier spielt die Musik

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