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Promi-Besuch in Württemberg

Deutsche Weinkönigin auf Tour in der Region Heilbronn – Lob für Wengerter

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Die Deutsche Weinkönigin Charlotte Weihl lobt beim Antrittsbesuch in Württemberg die Region als besonders innovativ. Nebenbei entpuppt sich die Pfälzerin als Fußball-Fan und spielt im Stimme-Interview gerne Doppelpässe.


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Sage und schreibe sechs weinkönigliche Hoheiten sind dieser Tage in Württemberg auf Erkundungstour. Genauer: Die Württemberger Weinkönigim Kim Weißflog, ihre Prinzessin Ines Pfeiffer und Weinprinz Moritz Ocker führen ihre Kolleginnen Charlotte Weihl, Katharina Gräff und Julia Lambrich zu Vorzeigebetrieben.

Bei einem „Leuchtturm“ in Sachen Architektur, Energetik, Innengestaltung, Innenleben und Gastfreundlichkeit, der Vinosphäre des Weinguts Schropp in Erlenbach, führt Patron Martin Schropp vor Augen, dass die Trollinger-Republik punktuell auf Champions-League-Niveau mitspielt. Wobei die innovationfreudige Familie, zu der auch Silke, Felix, Florian und Jasmin zählen, bereits Zukunftspläne schmiedet und ihre Weinerlebniswelt um ein Hotel plus Kellerei ergänzen will.

Amt der Weinkönigin ist zeitgemäß – und steht inzwischen auch Männern offen

In der Lounge, mit traumhafter Aussicht auf die Reben-Arena zwischen Scheuer-, Kay- und Schemelsberg, zwischen mobilen Flaschenregalen im Foyer und auf dem frisch gemähten Grün, klinkt sich die Stimme ein und spielt mit Weinkönigin und Hobby-Kickerin Charlotte im Interview zunächst Doppelpässe zwischen Fußball und Wein.


Ihr Herz schlägt übrigens für die roten Teufel vom Betzenberg, also für den 1. FC Kaiserslautern, den eine Fan-Freundschaft mit dem VfB Stuttgart verbindet. Welche Rebsorten sie denn bestimmten Kickern zuordnen würde? Fritz Walter ist für die 25-Jährige ein raffinierter Riesling-Typ, Bayern-Jungstar Musiala ein internationaler Chardonnay, der immer mehr an Fläche gewinnt, und Torwart-Ikone Oliver Kahn ein Cabernet Sauvignon, der auch Ecken und Kanten zeigt. 

Beim Small Talk bricht die Pfälzerin nebenbei eine Lanze für das Amt der Weinkönigin, das keinesfalls aus der Zeit gefallen sei. Es werde von Persönlichkeiten bekleidet, die sich als Botschafter für die Weinkultur und Weinregionen stark machten: übrigens neuerdings „zeitgemäß“ unabhängig vom Geschlecht, wie sie mit Blick auf so manchen Weinkönig oder etwa Württembergs Weinprinz Moritz zu verstehen gibt.

Weinköniginnen auf Tour: Moderater Weinkonsum fördert Austausch und Zusammenhalt

Angesichts aktueller Anti-Alkohol-Kampagnen betont die Geisenheimer Studentin der Internationalen Weinwirtschaft, dass gerade die Weinbranche unter dem Motto „Wine in Moderation“ schon immer einen moderaten Weinkonsum propagiere und diesbezüglich sogar Vorreiter sei.

Nicht zu vergessen: Wein sei ein Kulturgut, das die Regionen und die Menschen präge. „In schnelllebigen Zeiten, hilft er, uns auf unsere Wurzeln zu besinnen“. Vor allem stehe er für Geselligkeit, Austausch, Zusammenhalt, „zeitlose Werte, die in die Zukunft getragen werden müssen“.

Deutsche Weinkönigin unterwegs im Land: Lobende und motivierende Worte für Württemberger Wengerter

Speziell an Württemberg schätzt sie, wie die Region Alleinstellungsmerkmale wie Trollinger und Lemberger pflege, aber auch den Gemeinschaftssinn, was sich an der starken genossenschaftlichen Struktur zeige, aber auch im guten Neben- und Miteinander mit Familiengütern und Privatkellereien.

Gleichzeitig seien die Schwaben ausgesprochen dynamisch, innovativ – was sich nicht zuletzt bei Schropps in Erlenbach zeigte.

Die Stationen einer königlichen Weinreise durch die Region

Die Weinreise durch die Region führte die Hoheiten von der Württemberger Weinwerbegemeinschaft „Echt Württemberger!“ und der Zentralgenossenschaft WZG in Möglingen übers Erlenbacher Weingut Schropp weiter nach Bretzfeld zu den Familien Busch und Weibler und die Weinkellerei Hohenlohe sowie zur „Krönung“, wie es hieß, zu den Lauffener Weingärtnern.

Unter anderen kehrte der Tross auch im Heilbronner Ratskeller ein, wo ein Empfang mit Oberbürgermeister Harry Mergel und Heilbronn-Marketing-Chef Steffen Schoch anstand. 

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