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50-Kilo-Bombe geborgen
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Sprengstoff aus dem Zweiten Weltkrieg in Lauffen gefunden – Einsatz auf Vogelinsel

  
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Erst wurden eine Panzerfaust und eine Brandgranate in Bad Friedrichshall und Oedheim entdeckt, jetzt das: Auf der Vogelinsel in Lauffen befand sich ein teilweise noch mit Sprengmittel gefülltes englisches Kampfmittel.


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Die Funde von Sprengstoff aus dem Zweiten Weltkrieg reißen derzeit nicht ab. Bereits am vergangenen Donnerstag war im Rahmen von Naturschutzarbeiten auf der sogenannten Vogelinsel am Neckar in Lauffen ein Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg aufgefallen. 

Am Freitag machten sich die Mitarbeiter der Lauffener Ortspolizeibehörde, die für den Bevölkerungsschutz zuständig sind, ein Bild von der Sache – zusammen mit Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) des Landes Baden-Württemberg. Bei dem Sprengkörper handelte es sich nach Einschätzung der Experten um ein englisches Kampfmittel, „zum Glück aber ohne Zünder“, wie es in einem Bericht der Lauffener Feuerwehr heißt.

Englischer Sprengkörper in Lauffen geborgen: Feuerwehr-Einsatzkräfte brachten Sprengmittel auf den Kiesplatz

Der Sprengkörper sei 50 Kilo schwer gewesen. Da der Transport vom Fundort wegen des Gewichts des Kampfmittels und den örtlichen Gegebenheiten nicht möglich gewesen sei, sei die Lauffener Feuerwehr zur Unterstützung alarmiert worden. Mit dem Mehrzweckboot konnten Einsatzkräfte das Kampfmittel im Kanal übernehmen und sicher zur Slipanlage auf dem Kiesplatz bringen, berichtet die Feuerwehr weiter. Dort nahmen es die Experten vom KMBD in Empfang.

„Für die Lauffener Bevölkerung hat zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden“, teilt die Feuerwehr mit.

Erst kürzlich waren auf einem Acker in Bad Friedrichshall-Untergriesheim eine Panzerfaust und auf einem Feld bei Oedheim eine Brandgranate entdeckt worden. In beiden Fällen waren ebenfalls Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst zur Klärung gerufen worden.

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