Audi ist Deutschlands beliebtester Arbeitgeber 2025
Trotz Jobabbau bleibt die Autoindustrie als Arbeitgeber beliebt: Audi, Porsche und Mercedes führen das neue Arbeitgeberranking von Randstad Deutschland an. Das größte Unternehmen fehlt allerdings in den Top Ten.
Die Krise der Autoindustrie in Deutschland hinterlässt auch bei den Beschäftigten Spuren. Im vergangenen Jahr gingen fast 19.000 Stellen verloren, wie aus einer aktuellen Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY hervorgeht. Das ändert aber nichts daran, dass die Automobilhersteller als Arbeitgeber in Deutschland nach wie vor ein sehr hohes Ansehen genießen. Das geht aus einer Umfrage des Personaldienstleisters Randstad Deutschland hervor.
Audi, Porsche und Mercedes führen aktuelles Arbeitgeberranking deutlich an
Audi, Porsche und Mercedes belegen die ersten drei Plätze in einem aktuellen Ranking. „Diese drei Unternehmen wissen genau, was Arbeitnehmern wichtig ist“, sagt Henri Viswat, Chef des Personaldienstleisters Randstad Deutschland, der das Ranking durchgeführt hat. „Sie vereinen attraktive Leistungen wie Gehalt, Sicherheit und Entwicklungsperspektiven mit einem starken Markenbild und einer Unternehmenskultur, die Identifikation ermöglicht – eine Kombination, die bei Beschäftigten sehr gut ankommt.“

Audi-Personalvorstand Ros: „Diese Auszeichnungen spornen uns an“
Audi durfte sich bereits 2024 über eine Top-Platzierung freuen: Bei der jährlichen Befragung des Berliner Marktforschungsinstituts Trendence landete der Hersteller im Zeichen der vier Ringe seinerzeit auf Platz zwei. Nun reichte es in diesem Jahr bei der Befragung von Randstad Deutschland sogar für die Spitzenposition.
„Wir freuen uns, dass wir erneut zu den beliebtesten Arbeitgebern Deutschlands gehören. Solche Auszeichnungen spornen uns an, jeden Tag weiter daran zu arbeiten, dass Audi auch in Zukunft ein Top-Arbeitgeber bleibt“, sagt Xavier Ros, Personalvorstand der Audi AG. „Mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten, einem attraktiven Vergütungsmodell und als internationales Team aus über 100 Ländern schaffen wir bei der Audi AG eine innovative und erfolgreiche Zusammenarbeitskultur.“

Volkswagen landete im Ranking von Randstad Deutschland nicht in den Top Ten
Die diesjährige Befragung des Personaldienstleisters Randstad Deutschland zeichnet ein deutliches Bild. Hinter Audi, Porsche und Mercedes folgt mit Bosch ein großer Zulieferer, auf Platz fünf rangiert mit BMW ein weiterer Autohersteller. Dahinter folgen mit Siemens, Wacker Chemie, Adidas, ABB und SAP Unternehmen aus verschiedensten Branchen. Europas größter Autobauer Volkswagen schafft es hingegen nicht in die Top Ten.
Bei den Kriterien, die für die Befragten entscheidend sind, gibt es kaum Veränderungen zu 2024: Wie schon im Vorjahr stehen attraktive Vergütung und Benefits, Jobsicherheit sowie die finanzielle Stabilität des Arbeitgebers an der Spitze der wichtigsten Entscheidungskriterien. Erst danach folgen weichere Faktoren wie Arbeitsatmosphäre und Work-Life-Balance.
Warum Gesamtsieger Audi bei den Befragten so gut abschneidet
„Gesamtsieger Audi überzeugt nicht nur bei finanzieller Stabilität, Gehalt und Reputation – sondern vor allem mit Spitzenwerten bei Arbeitsatmosphäre und Work-Life-Balance“, meldet Randstad. Diese Kombination hebe sowohl die Leistungsorientierung als auch die Lebensqualität hervor und wirke damit besonders attraktiv. Audi fördere eine Unternehmenskultur, die auf Vielfalt und Inklusion setze, heißt es vom Unternehmen selbst. Eine gezielte Frauenförderung oder Jobsharing in Führungspositionen seien fest verankert. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie habe einen hohen Stellenwert.
Ein wichtiger Punkt sei für die Befragten auch das Gehalt. Wie viel man beim Autobauerverdient, zeigt der Audi-Gehaltscheck der Heilbronner Stimme.
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