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Wenn die Ellhofener Gemeindehalle saniert wird, ist sie für einen längeren Zeitraum nicht nutzbar. Die Frage ist: Wo kommen die Vereine so lange unter?

Die Gemeindehalle in Ellhofen wird rege von Vereinen genutzt. Wenn das Gebäude saniert wird, müssen sie zeitweise woanders unterkommen.
Die Gemeindehalle in Ellhofen wird rege von Vereinen genutzt. Wenn das Gebäude saniert wird, müssen sie zeitweise woanders unterkommen.  Foto: Ralf Seidel

„Wo gehen die Vereine hin?“, wollte Gemeinderätin Regina Tretter (EllLi) in der jüngsten Ratssitzung wissen – das ist in der Tat die große Frage für die Zeit der geplanten Hallensanierung. Hauptnutzer der Gemeindehalle sind die Sulmtalnarren. Mit dem Beginn der Hauptsanierungsarbeiten soll – so denn alles nach Plan läuft – bis nach der Faschingskampagne 2027 gewartet werden. Aber dann müssen die Narren und auch der Musikverein, der TSV und die Theaterfinken woanders unterkommen – voraussichtlich bis zum Frühsommer 2028 wäre die Halle nicht nutzbar.

Gemeindehalle Ellhofen: Alternativen für Vereine werden nun geprüft

„Es gibt Ideen“, sagte Bürgermeister Felix Pontow über Alternativen. Diese würden nun geprüft. Container seien eine Möglichkeit. Aber sie kosten natürlich Geld. Silvia Krummhauer (FWV) sieht in erster Linie die Vereine selbst in der Pflicht, nach Alternativen zu suchen, zum Beispiel in Nachbarorten. Früher, als die Gemeindehalle neu gebaut wurde, sei es auch so gelaufen.

Klar ist für Bürgermeister Felix Pontow: Wenn man Teile des Betriebs von der Gemeindehalle in die Ellhofener Sporthalle verlegt, sei das mit Einschränkungen für den laufenden Betrieb dort verbunden. Manches könne dann nicht stattfinden.

Rainer Kopf (EllLi) , der sich als Sprachrohr der Grundschule versteht, regte an, im Zuge der Sanierung die Halle wieder für den Schulsport nutzbar zu machen. Dann müssten die Kinder nicht mehr ans andere Ortsende zur Sporthalle laufen, sondern nur nach nebenan. Er nehme das auf, sagte Pontow, hält die Umsetzung aber für schwierig. „Das muss gründlich geprüft werden.“ Für den Schulsport würden Anforderungen gelten, die mit den Gegebenheiten in der Halle womöglich unvereinbar seien, etwa in Bezug auf den Holzboden. 

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