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Hotel und Museum neben neuem Aquatoll: Ein Gesamtangebot wie in Center Parcs?

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In Neckarsulm soll das Aquatoll am bekannten Standort saniert werden. Zum neuen Angebot gehören den Plänen zufolge auch ein Hotel und ein Museum. Das sind die Dimensionen. 


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Die rheinland-pfälzische Firma PL-Immoinvest wird in Neckarsulm kräftig investieren. Einerseits ist geplant, das Freizeitbad Aquatoll grundlegend zu sanieren, Teile der Architektur zu übernehmen und in zwei Jahren wiederzueröffnen.

Darüber hinaus soll südwestlich des bekannten Aquatoll-Standorts ein Hotel entstehen. Und auf der anderen Straßenseite des Wilfenseewegs, westlich des Sportbads, soll zukünftig ein Automuseum Technikfreunde in Begeisterung versetzen.

Das Automuseum am Hang bietet große Glasfronten und soll schräg gegenüber des Aquatoll entstehen.
Das Automuseum am Hang bietet große Glasfronten und soll schräg gegenüber des Aquatoll entstehen.  Foto: Bechler Grabbe

Wie viele Zimmer das neue Aquatoll-Hotel in Neckarsulm haben soll

Das Hotel erinnert optisch an eine querliegende Acht. Im Erdgeschoss ist die eine Hälfte der Fläche für Gästezimmer vorgesehen. Der übrige Bereich dient – neben Eingangshalle, Servicebereich und Toiletten – als Frühstücksraum sowie als Platz für Tagungen und Vorträge.

Im ersten Obergeschoss sind Gästezimmer untergebracht. Neben weiteren Gästezimmern bietet das zweite Obergeschoss eine Dachterrasse. Diese könne man beispielsweise für Geburtstagsfeiern nutzen.

Das Erdgeschoss des neuen Hotels umfasst vor allem Gästezimmer, Frühstücksraum und Vortragsfläche.
Das Erdgeschoss des neuen Hotels umfasst vor allem Gästezimmer, Frühstücksraum und Vortragsfläche.  Foto: Ulrich Bechler

Klaus Grabbe, ehemaliger Baubürgermeister von Neckarsulm, erklärt: „Im ersten Obergeschoss befinden sich rings um die Zimmer herum Balkone.“ Insgesamt soll das Hotel 45 Zimmer mit 85 bis 90 Betten bieten. Die Fassade soll möglichst viel Holz als Baumaterial umfassen.

Die Fenster der Zimmer sind durchgängig bis oben verglast. Um die Bequemlichkeit für die Gäste hochzuhalten, soll es auch einen direkten Gang vom Hotel zum Freizeitbad geben.

Architektonisch dominieren bei dem neuen Museum Holz und Glas.
Architektonisch dominieren bei dem neuen Museum Holz und Glas.  Foto: Bechler Grabbe

80 Sportwagen und Oldtimer im neuen Automuseum in Neckarsulm

Das Automuseum soll schräg gegenüber des Aquatolls am Hang entstehen. Laut Architekt Ulrich Bechler sei dabei ein Höhenunterschied von bis zu 4,50 Meter überwinden. 80 Autos sollen darin Platz finden. „Dazu zählen sowohl malerische Oldtimer als auch moderne Sportwagen“, berichtet Piyer Lahdo, Prokurist des Investors PL-Immoinvest aus Beindersheim.

Steffen Hertwig, Neckarsulms Oberbürgermeister, betont: „In unserer Autostadt ist das eine tolle Ergänzung zu den anderen Angeboten, die es bereits gibt.“ Beispielsweise ist auch das Audi-Forum ein beliebter Treffpunkt für Autofreunde.

Architektonisch soll es in dem neuen Automuseum eine erhöhte Galerie geben, von der aus man sich einen Überblick über die Fahrzeuge verschaffen kann. In das Gebäude soll auch eine Auto-Werkstatt integriert sein. Und durch die Glasfassade können Passanten ebenfalls einen Blick auf manche der Auto-Schmuckstücke erhaschen. Die Gestaltung des Museums soll an die Optik des danebenliegenden Sportbads angelehnt sein, um so ein schlüssiges Gesamtkonzept zu erzielen.


Angebot aus Freizeitbad, Museum und Hotel soll an Center Parcs erinnern

Die drei Angebote – das Freizeitbad, das Automuseum und das Hotel – sollen sich ergänzen und dabei auch unterschiedliche Interessen innerhalb einer Personengruppe vereinen: Während die einen im neuen Aquatoll bei Wellness entspannen, können sich die anderen an Oldtimern und Sportwagen sattsehen.

Und anschließend kann die Gruppe gemeinsam die Nacht im neuen Hotel verbringen. Laut Klaus Grabbe soll das drei Gebäude umfassende Gesamtangebot auch ein Stück weit an die beliebten, internationalen Ferienziele Center Parcs erinnern.

Eine Konkurrenz zu den Freizeitangeboten in Sinsheim, wo es das Technikmuseum und die Badewelt gibt, sieht Investorvertreter Piyer Lahdo allerdings nicht. Er betont: „Das ist gar nicht vergleichbar. Wir schaffen hier in Neckarsulm ganz neue und eigene Anziehungspunkte für die Gäste.“

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