Weiter Staugefahr auf A81: Dritte Spur durch Engelbergtunnel bleibt dicht
Auf der A81 herrscht weiterhin Staugefahr. Am Wochenende wird eine zweite Spur durch den Engelbergtunnel Richtung Süden geöffnet. Die dritte Spur bleibt vorerst dicht – es fehlen Ersatzteile. Zudem gilt Tempo 40.
Bei einem Lkw-Brand im März sind am Engelbergtunnel auf der A81 erhebliche Schäden entstanden. Die Weströhre Richtung Süden war daraufhin für längere Zeit komplett gesperrt. Nach rund zwei Wochen ist immerhin eine Spur auf der A81 in Richtung Karlsruhe freigegeben worden.
Ab Samstag (25. April) soll es Entlastung für die vielbefahrene Strecke geben: Eine zweite Spur wird geöffnet. Das bedeutet aber auch: Die dritte Spur auf der A81 nach Süden durch den Engelbergtunnel bleibt vorerst weiterhin gesperrt. Der Zeitplan für die Reparatur verzögert sich, es fehlen Ersatzteile. Verkehrsteilnehmer müssen weiterhin mit Stau auf der A81 rechnen, vor allem zu Stoßzeiten.
Zweite A81-Spur durch Engelbergtunnel Richtung Süden wird freigegeben
In den vergangenen Wochen sind wesentliche Brandschäden repariert und die vorgeschriebenen Sicherheitseinrichtungen erneuert worden, teilt die Autobahn GmbH mit. Durch die Öffnung einer zweiten Fahrspur sollen die Staus beim Einfädeln vor dem Tunnelportal und damit auch die Unfallgefahr reduziert werden.
Zuletzt hat es mehrfach am Stauende auf der A81 gekracht – erst am Montag (20. April) ist ein Lastwagen auf einen anderen Lkw aufgefahren. Für Verkehrsteilnehmer ist es immer wieder zu erheblichen Beeinträchtigungen gekommen.
Tempo 40 und nur zwei statt drei Spuren: Weiterhin Staugefahr am Engelbergtunnel
Stau auf der A81 dürfte es rund um den Engelbergtunnel jedoch weiterhin geben – vor allem zu den stark frequentierten Zeiten im Berufsverkehr. Weiterhin dürfen Autos nicht schneller als mit 40 Kilometern pro Stunde an der Stelle des Brandes vorbeifahren.
Der Engelbergtunnel ist einer der wichtigsten Autobahntunnel in Baden-Württemberg mit bis zu 140.000 Fahrzeugen pro Tag. Aufgrund der hohen Verkehrsmengen wirken sich hier Störungen deutlich stärker aus als an anderen Autobahnabschnitten.
Eine Spur durch Engelbergtunnel weiterhin gesperrt: „Es fehlen Ersatzteile“
„Insgesamt ist dies nur ein Zwischenschritt“, betonen die Betreiber. Ziel sei es, auch den dritten Fahrstreifen in der Weströhre so schnell wie möglich wieder in Betrieb zu nehmen. Dazu müsse aber weitere Technik installiert werden.
„Zum derzeitigen Zeitpunkt kann nicht seriös gesagt werden, wann das der Fall sein wird“, teilt die Autobahn GmbH mit. „Es fehlen weiter entsprechende Ersatzteile.“ Weiterhin völlig unklar ist die Höhe des Schadens.


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