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Toter aus Comer See geborgen – Witwe spricht über den Bühler Gastronom

  
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Nachdem die Leiche ihres Mannes im Comer See geborgen wurde, äußert sich die Witwe über ihren Mann, der im Heimatort Bühl als Gastronom tätig war.

Von red/dpa

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Der Vermisstenfall des Touristen, der seine beiden Söhne aus dem Comer See rettete, hat die Urlaubsregion Lecco in Oberitalien sowie seine Heimat Baden-Württemberg tief erschüttert. Der Vater war am Samstag tot aus dem See geborgen worden.

Die Frau des verstorbenen Bühler Gastronomen versucht, optimistisch in die Zukunft zu blicken. „Die Menschen sind sich unsicher, wie sie sich verhalten sollen. Sie haben Sorge, dass ihr Besuch unangemessen sein könnte oder als neugierig angesehen wird“, sagte die Witwe den „Badischen Neuesten Nachrichten“.

„Schock sitzt tief“ – Witwe verliert Mann bei Rettungsversuch im Comer See

Das Gegenteil sei jedoch der Fall. „Wir freuen uns über jede Unterstützung, über jeden Austausch.“ Nur so gehe es weiter. Das wäre auch im Sinne ihres Mannes. Nach dem 55-Jährigen war tagelang im See gesucht worden. Die Kinder waren laut dem Bericht der Zeitung zwar mit Schwimmwesten ausgestattet, aber im Wasser in Schwierigkeiten geraten. 

„Der Schock sitzt tief und ich vermisse ihn so sehr“, sagte die Witwe der Zeitung. Das Geschehene und ihre Emotionen könne sie kaum in Worte fassen. „Wir hatten eine tiefe, innige Beziehung.“ Der Mann war wegen seiner gastronomischen Betriebe und seines Engagements in Bühl (Landkreis Rastatt) über die Region hinaus bekannt. Die Anteilnahme an seinem Schicksal ist groß. 

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