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Meinung zum BaWü-Check
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Kriegsgefahr real, Bereitschaft zur Verteidigung gering – warum es nicht ohne Wehrpflicht geht

  
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Die Bereitschaft, das Land im Verteidigungsfall zu unterstützen, ist bei Baden-Württembergern viel zu gering ausgeprägt. Es geht nicht länger ohne Wehrpflicht, meint unser Autor.


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Wie es um die Verteidigungsfähigkeit des Landes bestellt ist, das interessierte in den vergangenen Jahrzehnten nur die wenigsten Deutschen. Die Folgen sind fatal: Deutschland ist absolut nicht in der Lage, sich selbst zu verteidigen. Weder personell noch materiell. Kaum mehr Kasernen, keine Ausbilder, keine Erfassung der wehrtüchtigen Personen.

Umfrage BaWü-Check: Geringe Bereitschaft, das Land im Kriegsfall mit der Waffe zu verteidigen

Obendrauf: Im BaWü-Check, der repräsentativen Umfrage der baden-württembergischen Medien, wird trotz des jahrelangen Krieges in der Ukraine deutlich, dass die Bereitschaft, das Land im Kriegsfall mit der Waffe zu unterstützen, erschreckend gering ist. Das ist umso verwunderlicher, zumal fast 40 Prozent der Befragten eine realistische Sichtweise der Weltlage haben und die – leider von vielen noch immer unterschätzte – Gefahr erkennen, dass Deutschland in den nächsten Jahren in einen Krieg verwickelt werden könnte.

Niemand redet oder schreibt einen Krieg herbei. Arglos jedoch davon auszugehen, dass dieser Fall nie eintreten könnte, ist unverantwortlich. Denn man erlebt ihn mitten in Europa. Daher geht es nicht ohne Wehrpflicht und weitere Investitionen in die Verteidigungsfähigkeit. Es mag heute kaum mehr jemand hören, aber das Gleichgewicht der Kräfte hat uns im Kalten Krieg vor Übergriffen geschützt. Es muss wieder hergestellt werden. 

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