Plötzlicher Tod: Haßmersheim trauert um verstorbenen Familienvater
In Haßmersheim ist ein 42-jähriger Familienvater unerwartet verstorben. Die Gemeinde trauert um den Mann – und zeigt sich solidarisch mit der hinterbliebenen Familie.
Die Gemeinde Haßmersheim trauert um einen Familienvater. Der 42-Jährige war am 12. Januar plötzlich und unerwartet verstorben. Beim Volleyballtraining brach der Mann aus ungeklärter Ursache zusammen und kam ins Krankenhaus, wo sein Tod festgestellt wurde. Er hinterlässt seine Frau sowie zwei kleine Kinder. Zuerst hatte die „Rhein-Neckar-Zeitung“ über den Fall berichtet.
Menschen in Haßmersheim trauern um verstorbenen Familienvater
Seitdem stehen Freunde und Bekannte unter Schock. Der 42-Jährige sei jemand gewesen, „der immer einen Spruch und ein Lachen auf den Lippen hatte“, heißt es in einem Spendenaufruf, den Teamkollege Matthias Knapp vom Volleyballclub Obrigheim veröffentlicht hat. „Er war einer der Menschen, die so viel gaben, nicht nur für die Familie und als Vorsitzender des hiesigen Fördervereins für den Kindergarten“, heißt es weiter.
Seine Anteilnahme drückt auch Benjamin Hahn aus, der gemeinsam mit dem Verstorbenen Zeitsoldat war. „Ich habe ihn während unserer gemeinsamen Dienstzeit als herzlichen, humorvollen und aufrechten Menschen kennengelernt, mit dem man gerne Zeit verbracht hat.“ Weitere Kameraden drücken auf der Facebook-Seite ihr Bedauern aus.
Familienvater unterwartet verstorben: Bürgermeister in Haßmersheim drückt Anteilnahme aus
Haßmersheims Bürgermeister Christian Ernst beschreibt den Familienvater als engagierten und umtriebigen Menschen, der sich in der Gemeinde und in der Kita eingebracht habe. „Das kann man nicht fassen. Wir sind einfach sprachlos.“
In dieser schwierigen Situation zeige sich, dass die Dorfgemeinschaft zusammenhält, sagt Ernst. „Die Hilfsbereitschaft ist riesig.“ Die Gemeinde hat den Spendenaufruf unterstützt, „um seiner Familie zumindest eine kleine Last zur Linderung der Existenzsorgen nehmen zu können“.

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